Ohrfeige hat Folgen für Judoka-Trainer

Ohrfeige hat Folgen für Judoka-Trainer

Routine vor dem Wettkampf oder No-Go? Wie die deutsche Judoka Martyna Trajdos von ihrem Trainer heiß gemacht wird, sorgt für große Aufregung.
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Erstes Gold für Deutschland! Funk triumphiert im Kanuslalom
00:46
. SPORT1
von SPORT1
am 28. Juli

Die deutsche Judoka Martyna Trajdos ist bei ihrem Olympia-Wettkampf früh ausgeschieden. Dennoch hat sie für viel Wirbel gesorgt.

Grund ist eine Szene, die sich vor ihrem Kampf gegen die Ungarin Szofi Özbas ereignet hat: Da wird sie von ihrem Trainer zuerst heftig durchgeschüttelt und dann auch noch zweimal geohrfeigt. Das entsprechende Video ging anschließend viral.

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Frauen zeigen sich wegen Ohrfeigen verstört

Diese Aktion hinterließ vor allem im Netz verstörende Kommentare, vor allem von weiblichen Usern. Eine Frau zu schlagen, gehöre sich grundsätzlich nicht, war der Tenor.

Die Athletin selbst nahm der Aufregung allerdings prompt den Wind aus den Segeln. „Mein Trainer macht nur das, was ich von ihm verlange, um mich anzufeuern!“, schrieb sie auf Instagram. Diese gehöre zur regelmäßigen Routine der beiden vor Kämpfen.

Und mit Blick auf ihre Niederlage gegen die Ungarin meinte Trajdos noch süffisant: „Sieht so aus, als war es nicht hart genug.“

Weltverband reagiert

Nach dem speziellen Ohrfeigen-Aufwärmprogramm von Judo-Bundestrainer Claudiu Pusa reagierte nun auch der Weltverband IJF und sprach eine „ernste Verwarnung“ wegen „schlechten Verhaltens während des Wettkampfes“ aus. Explizit genannt wurden dabei allerdings weder Coach noch Vorgang.

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„Judo ist eine erzieherische Sportart und kann als eine solche kein solches Verhalten tolerieren, das sich gegen den Moral-Code des Judo richtet“, hieß es in dem bei Twitter veröffentlichten Statement.

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