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DDR-Legende führt Inder zu Sensations-Gold

DDR-Legende führt Inder zu Sensations-Gold

Vom überraschenden Aus von Topfavorit Johannes Vetter profitiert ein Inder. Neeraj Chopra schreibt mit Gold im Speerwerfen Geschichte - auch dank einer DDR-Legende.
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von SPORT1

Als der Mann mit dem “goldenen Arm” wird er in seiner Heimat bezeichnet - im Speerwurf-Finale von Tokio zeigte Neeraj Chopra, warum.

Mit 87,48 m triumphierte der 23-Jährige sensationell und holte die erste Olympische Leichtathletik-Medaille für Indien überhaupt. Dabei profitierte Chopra auch vom überraschenden Aus des Gold-Favoriten Johannes Vetter, der mit schwachen 82,52 m das Finale verpasst hatte. (Olympia 2021: Alle Entscheidungen im SPORT1-Liveticker)

Umso größer war der Jubel bei Chopra, der sich gegen Jakub Vadlejch (86,67) und Vitezslav Vesely (85,44/beide Tschechien) durchsetzte. Undankbarer Vierter wurde der Mainzer Julian Weber (85,30).

DDR-Legende Hohn trainiert Chopra

So enttäuschend das Speer-Finale aus deutscher Sicht lief - einer hatte dennoch allen Grund zur Freude: Uwe Hohn. Die Legende ging zu DDR-Zeiten mit einem legendären, später annullierten 104-Meter-Wurf in die Geschichte ein und führte nun in Tokio als Trainer seinen Schützling Chopra sensationell zu Gold.

Der am 24. Dezember 1997 geborene Chopra schrieb bereits 2016 Geschichte, als er mit 86,48 m einen neuen U20-Weltrekord aufstellte. Zwei Jahre später holte er bei den Asienspielen und den Commonwealth Games jeweils die ersten Goldmedaillen für Indien.

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Als erster Inder überhaupt qualifizierte er sich nun in Tokio für das Speerwurf-Finale. Mit dem Gewinn der Goldmedaille gelang Chopra umgehend Historisches.

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