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Tibetische Aktivisten nach Protest in Athen festgenommen

Tibetische Aktivisten nach Protest in Athen festgenommen

Tibetische Aktivisten sind am Sonntag nach einer kurzen Protestaktion gegen die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking in Athen festgenommen worden.
Erneut kritisieren  Aktivisten die Vergabe nach China
Erneut kritisieren Aktivisten die Vergabe nach China
© AFP/SID/FABRICE COFFRINI
SID
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von SID

Tibetische Aktivisten sind am Sonntag nach einer kurzen Protestaktion gegen die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking auf der Akropolis in Athen festgenommen worden. Wie die griechische Polizei mitteilte, seien zwei Frauen und ein Mann in Gewahrsam genommen worden. Sie sollen auf dem historischen Monument unter anderem die tibetische Fahne und Hongkongs Revolutionsflagge gehisst haben.

Der Vorfall ereignete sich einen Tag vor der Entzündung des Olympischen Feuers am Montag im antiken Olympia. Danach begibt sich die Flamme über Athen auf die Reise nach Peking. Dort finden vom 4. bis 20. Februar 2022 die Winterspiele statt.

Der politische Status Tibets ist bis heute umstritten. China sieht die Region seit der sogenannten „friedlichen Befreiung“ 1951 als chinesische Provinz. Viele Exiltibeter beschuldigen die Zentralregierung jedoch der religiösen Unterdrückung und der Aushöhlung ihrer Kultur.

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