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Söderholm peilt deutsche Medaille an

Söderholm peilt deutsche Medaille an

Toni Söderholm traut der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking erneut eine Medaille zu. Viele Absagen aufgrund der neuen Coronawelle befürchtet der Eishockey-Bundestrainer nicht.
Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft erstmals seit sechs Jahren den Deutschland Cup gewonnen. Dabei machten einige Spieler auf sich aufmerksam.
SID
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von SID

Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm will mit der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking nach einer Medaille greifen.

„Ich will was mit heimbringen, und das sind nicht nur meine Klamotten“, sagte der Finne in der MagentaSport Eishockey-Show: „Na klar wünscht man sich, dass man um die Medaillen mitspielt. Das ist ganz klar, das ist für uns ein Ziel, das steht fest, ohne dass man es sagt.“

Sein Vorgänger Marco Sturm hatte 2018 in Pyeongchang mit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) sensationell Silber gewonnen. Wie vor vier Jahren fehlen auch in China die Stars aus der NHL.

Söderholm glaubt nicht an viele Peking-Absagen

Dass wegen der neuen Coronawelle durch die Omikron-Variante viele Nationalspieler auf das Turnier in Peking verzichten werden, glaubt Söderholm nicht.

„Da stehen wir aktuell bei einer Rate von 99 Prozent“, sagte er, es habe nur vereinzelt Absagen gegeben. „Ich bin zuversichtlich, dass alles gut läuft. Es wird ein sehr gut organisiertes Turnier sein.“

In den „nächsten zwei Wochen“ will der Finne den Olympia-Kader bekannt geben.

Nach dem Halbfinaleinzug bei der WM im vergangenen Jahr in Lettland traut der Bundestrainer seinem Team trotz der Pandemie und der schwierigen Bedingungen viel zu: „Die deutschen Spieler sind stark im Kopf.“

Das Olympia-Turnier beginnt für die deutsche Mannschaft am 10. Februar gegen Kanada.

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