Skirennläufer Simon Jocher hat in der olympischen Kombination kaum mehr Chancen auf eine vordere Platzierung.
Olympia 2022 - Alpine Kombination: Yannick Chabloz stürzt schwer - Jocher weit zurück
Schwerer Sturz überschattet Kombination
Der Garmischer geht nach einer verkorksten Abfahrt als 16. mit einem großen Rückstand von 2,68 Sekunden auf den Norweger Aleksander Aamodt Kilde in den Slalom-Lauf (7.15 MEZ). (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)
„Das ist sehr enttäuschend“, sagte der WM-Fünfte, der langsamer war als die Außenseiter Arnaud Alessandria (Monaco), Jack Gower (Irland) oder Barnabas Szollos (Israel).
Beste Chancen auf Gold haben die Österreicher Johannes Strolz und Marco Schwarz, die bessere Slalom-Fahrer sind als Kilde. Strolz hat als Vierter 0,75 Sekunden Rückstand, Weltmeister Schwarz liegt weitere 0,20 Sekunden zurück auf Rang fünf.
Olympia: Pinturault und Meillard deutlich zurück
Alexis Pinturault (Frankreich/+1,92), Vize-Weltmeister und Olympia-Zweiter, sowie der Schweizer WM-Dritte Loic Meillard (+2,79) taten sich schwer. (SERVICE: Der Medaillenspiegel)
Yannick Chabloz (Schweiz) stürzte schwer. Er war in der Steilhangkurve abgeflogen und hart in den Fangzaun gekracht. Das Rennen wurde daraufhin unterbrochen.
Chabloz verletzte sich am linken Unterarm, der noch auf der Piste geschient wurde, ehe er mit dem Rettungsschlitten abtransportiert wurde.
„Armutszeugnis“: Jocher ärgert geringe Teilnahme
Dass in der traditionsreichen „Kombi“ nur 27 Athleten am Start waren, nannte Jocher „ein Armutszeugnis“.
Der Zweikampf war 1936 der erste Wettbewerb, in dem alpine Olympia-Medaillen vergeben wurden. (DATEN: Alle Ergebnisse bei Olympia 2022)
Im Weltcup wird er seit Jahren stiefmütterlich behandelt, in diesem Winter steht kein einziger Wettbewerb im Programm. Der bislang letzte wurde 2020 in Hinterstoder ausgetragen. Damals gewann Pinturault, Kilde war Dritter.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)