Gina Lückenkemper eilt derzeit von Wettkampf zu Wettkampf - und nähert sich langsam ihrer Bestform.
Olympia: Gina Lückenkemper über die Spiele in Peking
Lückenkemper tun Olympioniken leid
Acht Tage vor dem ISTAF Indoor in Düsseldorf am 20. Februar, das SPORT1 zwischen 15 und 17 Uhr LIVE übertragen wird, gewann die deutsche Sprinterin bei einem Meeting in Dortmund die 60 Meter in guten 7,22 Sekunden.
Aufgrund ihres Pensums mit Wettkämpfen und Training kann Lückenkemper die aktuellen Olympischen Spiele in Peking nicht uneingeschränkt verfolgen.
„Das geht leider nur nebenbei“, verriet sie im Gespräch mit SPORT1. „Manchmal ist es schwierig, die Wettbewerbe zu gucken, weil sie beispielsweise nachts um zwei Uhr stattfinden. Dadurch, dass ich viel trainiere, und ein guter Schlaf Teil meines Jobs ist, ist es manchmal tricky, mir etwas anzuschauen.“
„Dafür habe ich mir den Wecker gestellt“
Dennoch wird sie sich ein ganz besonderes Highlight nicht entgehen lassen. „Den Frauen-Bob mit meiner Staffel-Kollegin Alexandra Burghardt habe ich im Auge, dafür werde ich mir nachts den Wecker stellen“, verriet sie. (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)
Mit Pilotin Mariama Jamanka wird Burghardt am 18. und 19. Februar um die Medaillenplätze fahren. (SERVICE: Der Medaillenspiegel)
Eine zweite Sportart als Bob-Anschieberin käme für Lückenkemper indes nicht in Frage. „Ich würde vielleicht mit jemandem, der weiß, was er macht, mal mitfahren. Aber langfristig ist das kein Sport für mich, den ich ausüben würde. Ich bleibe lieber beim Sommersport.“
„Athleten können nichts für den Austragungsort“
„Durchaus froh“ ist die 24-Jährige, dass ihr ein umstrittener Austragungsort bei den Sommerspielen wie Peking erspart bleibt. Nach Tokio 2021 werden die kommenden Sommerspiele 204 in Paris stattfinden.
Lückenkemper: „Die Athleten können nichts für den Austragungsort. Sie bereiten sich jahrelang auf die Olympischen Spiele vor und träumen von einer Teilnahme. Es gibt sehr viele Athleten, die es in ihrer Karriere nur einmal schaffen, bei den Spielen dabei zu sein. Wenn sie dann in Peking stattfinden, kann der Athlet nichts dazu.“