Nach den ersten Auftritten der deutschen Ruderer bei den Olympischen Spielen blickt Cheftrainerin Brigitte Bielig optimistisch auf die weitere Regatta. „Wir werden in der Öffentlichkeit oft sehr kritisch gesehen. Doch es ist sehr positiv, was die Mannschaft hier bisher geleistet hat“, sagte sie am Montag. Der Deutsche Ruderverband (DRV) habe bisher „keinerlei Ausreißer im negativen Sinne, was nicht alle Nationen hier von sich behaupten können“.
Ruder-Trainerin zufrieden: "Keine Ausreißer im negativen Sinne"

Die beiden Doppelvierer haben sich für den Endlauf qualifiziert. Topfavorit Oliver Zeidler und Alexandra Föster stehen im Einer-Viertelfinale, auch die beiden Männer-Zweier sind noch im Rennen um das Finale. Der Deutschland-Achter verpasste dagegen den direkten Einzug in den Endlauf und muss den Umweg Hoffnungslauf nehmen.
Bielig ist sich sicher, dass der dreimalige Weltmeister Zeidler "das Finale erreichen" werde, sollte dies auch Föster gelingen, "wäre es eine tolle Sache". Zudem glaube sie fest daran, dass der Achter "die Chance nutzen wird, über den Hoffnungslauf ins Finale zu kommen", sagte Bielig. Die bisherigen deutschen Leistungen nehme sie "auch als Bestätigung, dass unsere Arbeit in der Vorbereitung gestimmt hat".
Der DRV, der in den vergangenen Jahren teilweise den Anschluss an die Weltspitze verloren hat, ist in Paris in sieben der 14 olympischen Bootsklassen vertreten und hofft auf zwei Podestplätze. In Tokio hatten die deutschen Ruderer zwei Silbermedaillen geholt.