Der Deutsche Ruderverband (DRV) und Sportdirektor Mario Woldt gehen nach den Olympischen Spielen in Paris wohl getrennte Wege. Verbandspräsident Moritz Petri bestätigte am Samstag, dass der DRV den Vertrag des Sportdirektors für Ende November gekündigt habe. Zunächst hatte die ARD am Samstagmorgen über eine bevorstehende Trennung berichtet.
DRV-Sportdirektor muss Posten räumen
Sportdirektor Mario Woldt wird den Deutschen Ruderverband wohl nach Olympia verlassen. Schon seit Längerem gibt es Kritik an seiner Arbeit.
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Im Zuge einer Reform sucht der DRV bereits in einer öffentlichen Stellenausschreibung unter anderem einen neuen Vorstand für den Bereich Leistungssport. „Mario Woldt kann sich natürlich auf die Stelle bewerben“, sagte Petri, der auf die neue Struktur innerhalb des Verbandes verwies. Woldt hatte das Amt des Sportdirektors 2010 übernommen.
In den vergangenen Jahren gab es angesichts ausbleibender Erfolge auch aus den eigenen Reihen Kritik an seiner Arbeit. So äußerte etwa Weltmeister Oliver Zeidler Zweifel an der fachlichen Eignung der sportlichen Führung. In Paris ist der DRV mit sieben Booten am Start. Zielsetzung sind zwei Medaillen.