Der Serbe Novak Djokovic ist nach seinem Olympiasieg von Paris der zweite Tennisspieler, der sämtliche großen Einzeltitel bei den Männern mindestens einmal gewonnen hat.
Tennis-Legende Agassi verliert ein Alleinstellungsmerkmal
Agassi verliert Alleinstellungsmerkmal
Bei allen vier Grand Slams sowie den ATP Finals und Olympia zu triumphieren und zudem Weltranglistenerster gewesen zu sein - das hatte vor Djokovic nur der US-Amerikaner Andre Agassi geschafft, der nun ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich der Legenden verloren hat.
Djokovics langjährigen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal - neben Agassi und Djokovic die einzigen Gewinner des „Karriere-Grand-Slam“ in der Open Era - fehlt jeweils ein Titel. Federer wurde nie Olympiasieger, 2012 unterlag er im Finale von London Andy Murray. Nadal siegte bei elf Versuchen nie bei Saisonfinale, verlor zweimal im Endspiel.
Vor der Open Era - und bevor Tennis 1988 zum zweiten Mal offiziell olympisch wurde - hatten Fred Perry, Donald Budge, Rod Laver und Roy Emerson alle Grand-Slam-Turniere gewonnen.
Die Bilanzen der Tennislegenden im Überblick
Die Bilanzen von Djokovic, Nadal, Federer und Agassi im Vergleich:
Novak Djokovic
Wochen als Nummer 1: 428
Olympia-Gold Einzel: 1
Australian Open: 10
French Open: 3
Wimbledon: 7
US Open: 4
ATP Finals: 7
Rafael Nadal
Wochen als Nummer 1: 209
Olympia-Gold Einzel: 1
Australian Open: 2
French Open: 14
Wimbledon: 2
US Open: 4
ATP Finals: 0
Roger Federer
Wochen als Nummer 1: 237
Olympia-Gold Einzel: 0
Australian Open: 6
French Open: 1
Wimbledon: 8
US Open: 5
ATP Finals: 6
Andre Agassi
Wochen als Nummer 1: 101
Olympia-Gold Einzel: 1
Australian Open: 4
French Open: 1
Wimbledon: 1
US Open: 2
ATP Finals: 1
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)