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Olympia: Tiafack auf Goldkurs – Kabayel glaubt an den großen Coup

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Kabayel über Tiafacks Olympia-Chancen: "Traue ihm Gold zu"

Agit Kabayel war nie bei Olympischen Spielen dabei, sieht in dem Weltevent aber ein gutes Sprungbrett in den Profi-Bereich.
War selbst nie bei Olympia dabei: Agit Kabayel
War selbst nie bei Olympia dabei: Agit Kabayel
© IMAGO/Mueller/SID/IMAGO/Moritz Mueller
SID
Agit Kabayel war nie bei Olympischen Spielen dabei, sieht in dem Weltevent aber ein gutes Sprungbrett in den Profi-Bereich.

Der deutsche Profiboxer Agit Kabayel glaubt an den ganz großen Olympia-Coup seines früheren Trainingspartners Nelvie Tiafack. „Auf jeden Fall traue ich ihm Gold zu“, sagte der Schwergewichtler aus Bochum über seinen Landsmann im Münchner Merkur/tz: „Er muss sich vor niemandem verstecken.“ Tiafack (25) kämpft am Freitag (17.38 Uhr) in Paris gegen den Italiener Diego Lenzi um den Einzug ins Halbfinale, mit einem Sieg hätte der Superschwergewichtler (über 92 kg) eine Medaille bereits sicher. Die beiden Verlierer der Vorschlussrunde erhalten jeweils Bronze.

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Enge Verbindung und Unterstützung

"Wir haben mal ein paar Runden Sparring gemacht. Nach wie vor ist Kontakt da. Ich habe Nelvie vor dem Kampf viel Glück gewünscht", sagte Kabayel, der in den Olympischen Spielen "die perfekte Bühne für den Übergang in den Profibereich" sieht. Kabayel selbst war nur kurz Amateur und nie bei Olympia dabei, dafür darf er nach einem Sieg gegen den Kubaner Frank Sanchez im Mai auf einen baldigen WM-Kampf hoffen.

Kritik an mangelnder Unterstützung

Mit der Unterstützung des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) ist der 31-Jährige dabei aber äußert unzufrieden. Er habe "noch nie einen Cent Sportförderung" bekommen, sagte Kabayel, der den Verband auch für die mangelnde Vermarktung seiner Leistungen in Deutschland verantwortlich macht: "International werde ich von allen großen TV-Sendern eingeladen. Der Trainer von Mike Tyson kommt zu mir und gibt mir Props. In Deutschland klopft dagegen nicht mal das Frühstücksfernsehen an."