Frankreich muss bei den Winterspielen in Mailand auf eine seiner größten Medaillenhoffnungen verzichten. Die Freestyle-Skifahrerin Tess Ledeux verpasst Olympia aufgrund der anhaltenden Folgen einer Gehirnerschütterung.
Bedrückende Worte: Olympia-Aus für Wintersport-Star!
Bedrückend: Olympia-Aus für Star
„Der Zeitraum ist etwas zu kurz, die Risiken sind zu hoch. Ich werde diese Saison aussetzen, um mich vollständig zu erholen“, sagte sie am Donnerstag. Ledeux hatte sich die Kopfverletzung bei einem Sturz beim Weltcup-Finale im März 2025 in Tignes zugezogen.
In der Folge klagte sie monatelang über Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel. „Ich habe noch mit einigen Nachwirkungen zu kämpfen“, sagte sie jetzt.
„Die Angst, vergessen zu werden“
In ihrem Statement berichtet sie von emotionalen Momenten: „Ich fühle Trauer, Wut und Frustration. Ich fühle mich zerbrechlich.“ Sie habe auch Angst: „Die Angst, nicht zurückzukommen, die Angst vergessen zu werden.“
Es sei eine schwierige Entscheidung gewesen, „fast unmöglich zu akzeptieren. Es erscheint unfair“. Nun wolle sie ihre gesamte Kraft für den Heilungsprozess aufwenden: „Eines ist sicher, ich werde es hinter mir lassen.“
Die 24-Jährige zählt seit Jahren zu den Besten ihres Fachs. Bei den Winterspielen 2022 in Peking gewann sie Silber im Big Air. In dieser Disziplin holte sie 2019 und 2023 auch WM-Gold. Ihren ersten von drei Weltmeistertiteln gewann sie 2017 im Slopestyle als 15-Jährige. Auch bei den X-Games stand sie mehrmals ganz oben auf dem Podium, im Weltcup gewann sie bei 28 Starts 13-mal.