Frankreich verzichtet bei den Olympischen Spielen von Mailand und Cortina d’Ampezzo auf den früheren Ski-Alpin-Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault.
Nicht nominiert! Olympia ohne langjährigen Ski-Alpin-Topstar
Topstar nicht für Olympia nominiert
Der 34-Jährige wurde vom Nationalen Olympischen Komitee (CNOSF) nicht nominiert. Grund dafür sind die geringe Zahl an Quotenplätzen für Frankreichs Skirennläufer und die durchwachsenen Ergebnisse des dreimaligen Weltmeisters seit dessen Comeback.
Ski Alpin: Pinturault nicht zu Olympia
Der Gesamtweltcupsieger von 2021 hatte nach zwei schweren Verletzungen im Januar 2024 und Januar 2025 auf ein letztes olympisches Kapitel gehofft. Noch Anfang Januar sprach er von einem „Wettlauf gegen die Zeit“ und betonte: „Mir ist bewusst, dass in sehr kurzer Zeit enorm viel wiederaufgebaut werden muss.“
Pinturault fuhr in jedem seiner sechs Rennen seit seiner Rückkehr in den Weltcup zum Saisonstart in die Punkteränge. Über Platz elf kam er allerdings nicht hinaus. Weil Frankreich nur sieben Quotenplätze für die Männer erhält, hat er das Nachsehen.
Stattdessen entschied sich die Auswahlkommission für Athleten mit stärkeren Ergebnissen in diesem Winter: Olympiasieger Clément Noël und (1) Paco Rassat (2) feierten zusammen drei Slalom-Siege, Maxence Muzaton (Abfahrt) und Léo Anguenot (Riesenslalom) fuhren jeweils einmal als Dritter aufs Podest. Nils Allègre (6), Steven Amiez (4) und Nils Alphand (2) haben alle mehrere Top-10-Platzierungen eingefahren.
Insgesamt umfasst die französische Delegation für die Spiele (6. bis 22. Februar) 160 Athletinnen und Athleten.