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Eisschnelllauf-Phänomen Finn Sonnekalb jagt Olympia-Podest

Sonnekalb macht Olympia-Ansage

Das deutsche Eisschnelllauf-Toptalent blickt mit großen Ambitionen auf die Olympischen Spiele im Februar.
Sonnekalb geht ohne Druck in die Olympischen Spiele
Sonnekalb geht ohne Druck in die Olympischen Spiele
© IMAGO/AFLOSPORT/SID/SCS/Soenar Chamid
Das deutsche Eisschnelllauf-Toptalent blickt mit großen Ambitionen auf die Olympischen Spiele im Februar.

Die deutsche Eisschnelllauf-Hoffnung Finn Sonnekalb blickt mit großen Ambitionen auf die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar). „Ich würde gerne unter die Topplätze laufen. Das wäre echt schön, wenn ich das erreiche. Dafür gebe ich alles“, sagte der 18 Jahre alte Shootingstar am Rande der DOSB-Einkleidung in München dem SID.

Sonnekalb zählt zu den großen Hoffnungsträgern im deutschen Eisschnelllauf. Der deutsche Meister über 1000 und 1500 m war furios in seine erste Weltcup-Saison im Seniorenbereich gestartet und lief bereits drei Mal aufs Podium.

Locker ins Olympia-Abenteuer: Erfurter Talent lässt den Druck abperlen

Druck verspürt das Toptalent aus Erfurt deswegen aber nicht: „Ich denke, Druck hat jeder. Egal, ob ich auf dem Podest stand oder nicht, weil Olympia ein komplett eigener Wettkampf ist. Ich merke, dass ein bisschen was von außen kommt, aber ich mache mir da wirklich keine Platte. Das ist mir egal. Besser gesagt, ich mache mein Ding und gucke, wofür es reichen wird.“

Bei den Olympischen Spielen startet Sonnekalb am 11. Februar über die 1000 Meter und acht Tage später über die 1500 Meter. Auf beiden Strecken hatte der dreimalige Junioren-Weltmeister im November beim Weltcup in Salt Lake City einen Junioren-Weltrekord aufgestellt.