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Vor Olympia: Snowboarder mit besonderer Maßnahme

Snowboarder mit besonderem Training

Die deutschen Snowboardcrosser lassen in der Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele nichts unversucht.
Nicht mehr lange bis zu den Olympischen Winterspielen 2026. Wir geben dir die wichtigsten Infos vor dem Start des Mega-Events in Mailand und Cortina d'Ampezzo.
Die deutschen Snowboardcrosser lassen in der Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele nichts unversucht.

Die deutschen Snowboardcrosser haben in Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar) keine Mühen gescheut und erhoffen sich durch eine besondere Maßnahme einen Wettbewerbsvorteil.

Im Rahmen des Trainingscamps zum Jahresstart im österreichischen Flachau wurde die Startgerade der olympischen Snowboardcross-Strecke detailgetreu nachgebaut.

„Der Start ist im Boardercross unglaublich wichtig“

Ziel des Projekts ist es, den Athleten bereits Wochen vor dem Saisonhöhepunkt möglichst viele Trainingsläufe auf dem entscheidenden Teil des Kurses zu ermöglichen. „Bei Olympia werden am Trainingstag drei Läufe gefahren – und das war’s“, sagte der Disziplinverantwortliche Bernard Loer: „Wir haben die Möglichkeit, schon vorher zu trainieren. Wenn wir in Livigno ankommen, wissen wir: Wir können das, müssen nur noch feinjustieren. Vollgas!“

Rund 60 Trainingsläufe konnten Martin Nörl, Leon Ulbricht, Jana Fischer und Co. auf der nachgebauten Startgeraden absolvieren. „Der Start ist im Boardercross unglaublich wichtig. Die Chance, dass man an erster oder zweiter Position über die Ziellinie fährt, ist ungleich höher, wenn man von Beginn an vorne wegfährt“, sagte Loer: „Auch das Risiko eines Crashes ist geringer.“

Bevor es in Italien um die olympischen Medaillen geht, steht für das SBX-Team in Dongbeiya/China am Wochenende noch ein Weltcup an. Dort bietet sich die letzte Chance für die Erfüllung der nationalen Olympianorm.