Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), erhofft sich bei den anstehenden Winterspielen in Norditalien (6. bis 22. Februar) eine Top-3-Platzierung im Medaillenspiegel.
Winterspiele in Italien: DOSB-Chef Weikert jagt Medaillen-Top 3
DOSB-Präsident nennt Olympia-Ziel
„Wenn wir unter die ersten drei kommen, bin ich sehr, sehr zufrieden“, sagte Weikert dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Freitag am Rande der DOSB-Einkleidung in München.
Trotz zweimal Silber hinter Norwegen: Kein konkretes Goldziel
Das deutsche Team hatte bei den beiden zurückliegenden Winterspielen in Pyeongchang 2018 und Peking 2022 jeweils Platz zwei im Medaillenspiegel hinter Norwegen belegt.
Auf ein konkretes Ziel hinsichtlich der Anzahl der Goldmedaillen wollte sich Weikert hingegen nicht festlegen, es gebe inzwischen deutlich mehr Nationen als früher, „die sich anschicken, ganz vorne zu sein“, erklärte der Funktionär.
Winterspiele in Italien: Rückenwind für Deutschlands Olympia-Pläne
Von den Spielen in Italien erhofft sich der 64-Jährige auch einen Nutzen hinsichtlich der eigenen Bemühungen, die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 in Deutschland auszurichten.
„Die Winterspiele machen Lust auf mehr“, sagte Weikert, „Italien ist nicht weit, es werden viele deutsche Fans da sein.“ Es sei gut, dass die Spiele in der Nähe stattfinden, „das gibt unseren Bemühungen, die Spiele auszurichten, sicherlich einen neuen Schub.“
Vier Städte im Rennen – finale Entscheidung im September
Für die potenzielle Ausrichtung der Sommerspiele in Deutschland kommen die Bewerberstädte München, Hamburg, Berlin sowie Köln mit der Region Rhein-Ruhr in Frage.
In München votierten die Bürgerinnen und Bürger im vergangenen Jahr bereits mehrheitlich für die Olympischen Spiele, auch für Köln/Rhein-Ruhr und Hamburg soll es im Frühjahr Referenden geben. Der DOSB will sich Ende September auf einen Kandidaten festlegen.