Gegen die große Flotte von „Air China“ war auch „Swiss Air“ ohne Chance. Beim Aerials-Finale der Männer war der Luftraum über den gewaltigen Kickern nahezu vollständig belegt von den Springern aus China. Dem Schweizer Noe Roth, der zuletzt zweimal WM-Gold gewonnen hatte, blieb mit knappen 1,02 Punkten Rückstand auf Olympiasieger Wang Xindi immerhin die Silbermedaille.
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Aerials: Wieder Gold für China
China dominiert Aerials
Die Springer aus dem Reich der Mitte überragen. Nur Weltmeister Noe Roth aus der Schweiz kann mithalten.
Chinas Wang Xindi gewinnt Gold im Aerials
© AFP/SID/Jeff PACHOUD
Vier Chinesen standen in Livigno im olympischen Finale der besten sechs, der 30 Jahre alte Wang, der zuvor nur viermal im Weltcup auf Platz eins gelandet war, sprang und flog dabei überraschend zu Gold. Bei seinen beiden bisherigen Olympia-Teilnahmen 2022 und 2018 war er jeweils nur 14. geworden. Bronze gewann Wangs Landsmann Li Tianma vor Teamkollege Sun Siaxu.
Qi Guangpu, vierter Vertreter des chinesischen Aerials-Quartetts und Olympiasieger in Peking vor vier Jahren, belegte hinter dem Schweizer WM-Dritten Pirmin Werner den sechsten Rang. Bei den Frauen hatte Xu Mengtao aus China wie 2022 Gold gewonnen.