Der US-amerikanische Eisschnelllauf-Star Jordan Stolz hat seine Goldjagd bei den Olympischen Winterspielen fortgesetzt. Der 21-Jährige aus Wisconsin, dessen Großvater einst Deutschland verließ und in den USA eine neue Heimat fand, gewann nach den 1000 m auch über 500 m in olympischem Rekord (33,77 Sekunden).
Olympia: Superstar holt zweites Gold
Superstar holt zweites Gold
Silber ging an den Niederländer Jenning de Boo (+0,11), Bronze holte sich der Kanadier Laurent Debreuil bereits mit einigem Abstand (+0,49).
Olympia: Stolz auf Rekordjagd
Für Stolz soll dies noch nicht das Ende gewesen sein. Er tritt in Mailand noch über die 1500 m, im Massenstart und in der Team-Verfolgung an. Siegt er auch in all diesen Wettbewerben, würde er den Rekord seines Landsmanns Eric Heiden einstellen, der 1980 in Lake Placid als bislang einziger Eisschnellläufer bei einer Olympia-Ausgabe fünfmal triumphiert hat.
Über 1500 m am kommenden Donnerstag gehört der deutsche Hoffnungsträger Finn Sonnekalb (Erfurt) zu Stolz‘ Herausforderern. Der 18-Jährige gilt in Mailand als größte Hoffnung der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG), die seit 2010 keine Olympiamedaille mehr gewonnen hat.
Moritz Klein und Hendrik Dombek (beide Erfurt) kamen auf ihrer Nebenstrecke am Samstag kurzfristig zum Einsatz. Klein wurde 25. (+1,44), Dombek kam auf Rang 28 (+1,69) unter 29 Teilnehmern.