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Enger Zeitplan: Langenhan genießt erst "nach der Saison"

Enger Zeitplan: Langenhan genießt erst „nach der Saison“

In Cortina d'Ampezzo feierte er doppeltes Gold, doch seine Erfolge will der Rodelkönig erst nach der Saison in vollen Zügen genießen.
Keine Zeit zum Genießen für Olympiasieger Max Langenhan
Keine Zeit zum Genießen für Olympiasieger Max Langenhan
© IMAGO/SID/Li Gang
In Cortina d'Ampezzo feierte er doppeltes Gold, doch seine Erfolge will der Rodelkönig erst nach der Saison in vollen Zügen genießen.

Es waren die größten Tage seiner bisherigen Karriere, aber Zeit, seinen Triumph auszukosten, nimmt sich Rodel-Doppelolympiasieger Max Langenhan aktuell nicht. „Ich habe wenig geschlafen und wenig mitbekommen, weil es eher so viel Stress ist“, sagte Langenhan an seinem 27. Geburtstag am Rande des Ball des Sports in der Frankfurter Festhalle.

Nach seinen zwei Goldmedaillen bei den Spielen in Cortina d’Ampezzo im Einzel und der Teamstaffel zieht Langenhan einen straffen Terminplan durch. Schon kommendes Wochenende geht es „ganz normal weiter“ (Langenhan), dann steht die nächste Weltcupstation in St. Moritz (28. Februar bis 1. März) auf dem Programm. Die Zeit zum Genießen komme „dann nach der Saison irgendwann mal“, sagte Langenhan.

Sich am Ballabend von Kolleginnen und Kollegen der Branche hochleben zu lassen, lehnte der bescheidene Thüringer eher ab. „Ich hoffe, ich werde nicht gefeiert, am Ende möchte ich einfach mal den Ball genießen, wenn denn auch mal Zeit ist“, sagte das Geburtstagskind: „Sonst sind wir immer irgendwo unterwegs - und jetzt bietet es sich gerade an, dass man es mal irgendwo schafft.“