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Erneut schwerer Sturz in Olympia-Halfpipe

Schwerer Sturz in Olympia-Halfpipe

Der neuseeländische Weltranglistenerste Finley Melville Ives muss lange behandelt werden. Bereits am Vortag war eine Kanadierin heftig gestürzt.
Finley Melville Ives musste abtransportiert werden
Finley Melville Ives musste abtransportiert werden
© AFP/SID/Kirill KUDRYAVTSEV
Der neuseeländische Weltranglistenerste Finley Melville Ives muss lange behandelt werden. Bereits am Vortag war eine Kanadierin heftig gestürzt.

Die olympischen Halfpipe-Wettbewerbe in Livigno sind von einem weiteren schweren Sturz überschattet worden. Der neuseeländische Ski-Freestyler Finley Melville Ives schlug in seinem zweiten Qualifikationslauf am Freitag bei der Landung nach einem Trick hart auf die Eisröhre auf und verlor dabei Ski und Stöcke. Wenige Stunden später gab das neuseeländische Olympia-Team via Instagram Entwarnung: Ives sei „stabil und positiv gestimmt“.

Medizinisches Personal behandelte den Weltranglistenersten mehrere Minuten. Der Wettbewerb war in der Folge unterbrochen, ehe Ives auf einer Trage vom Kurs gebracht wurde. „Für alle, die sich fragen, wie es ihm geht: Fin ist bei seiner Familie und wird von medizinischen Fachkräften untersucht“, schrieb sein Team anschließend.

Es war bereits der zweite schwere Zwischenfall innerhalb von zwei Tagen. Am Vortag war die Kanadierin Cassie Sharpe im Qualifying der Frauen gestürzt. Die Olympiasiegerin von 2018 und Silbermedaillengewinnerin von 2022 hatte mehrere Minuten regungslos im Schnee gelegen und war minutenlang behandelt worden. Das Kanadische Olympische Komitee (COC) teilte später mit, die 33-Jährige befinde sich in einem „stabilen Zustand“.