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"Ich schäme mich": Sie bereut ihren Olympia-Start zutiefst

Olympia-Debüt wird zum Albtraum

Skibergsteigerin Iwona Januszyk erlebt bei der Olympia-Premiere im Skibergsteigen ein Debakel und zeigt sich danach sichtlich enttäuscht.
Iwona Januszyk schämt sich für ihren Olympia-Auftritt
Iwona Januszyk schämt sich für ihren Olympia-Auftritt
© IMAGO/GEPA pictures
Skibergsteigerin Iwona Januszyk erlebt bei der Olympia-Premiere im Skibergsteigen ein Debakel und zeigt sich danach sichtlich enttäuscht.

Am Donnerstag wurde bei Olympia Geschichte geschrieben: Zum ersten Mal in der Geschichte der Spiele wurde die neue olympische Sportart Skibergsteigen ausgetragen. Doch für Iwona Januszyk endete die Premiere in einem Albtraum. Die polnische Skibergsteigerin belegte im Qualifikationslauf den letzten Platz und zeigte sich anschließend tief enttäuscht.

Januszyk, die bereits acht Weltcup-Saisons bestritten hat, hatte sich besonders auf ihr Olympia-Debüt im Skibergsteigen gefreut — doch am Ende bedauerte sie ihren Einsatz.

Probleme schon beim Start

Bereits beim Start hatte Januszyk mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Unter den Steigfellen ihrer Ski sammelte sich viel Schnee, weshalb sie früh entscheidend an Tempo verlor und mit einem harten Kampf konfrontiert war.

Von diesem Rückschlag konnte sich die Polin im weiteren Rennverlauf nicht mehr erholen. Der Rückstand wuchs kontinuierlich an. Im Ziel brachen schließlich alle Emotionen aus ihr heraus, sie musste von Konkurrentinnen und Trainern getröstet werden.

„Ich habe so viel Pech. Ich kann nichts tun“, rief sie verzweifelt.

Bei TVP Sport wurde Januszyk noch deutlicher: „Ich hatte sofort viel Schnee unter meinen Fellen. Und ich konnte nichts tun. Es war schrecklich. Ich bin ehrlich: Das ist der schlimmste Tag meiner Karriere.“

Januszyk verzweifelt: „Ich schäme mich“

Besonders emotional sprach Januszyk über die persönlichen Entbehrungen auf dem Weg zu Olympia. „Ich habe so viel geopfert, um hier zu sein. So viel Zeit, die ich nicht mit meinem Sohn verbracht habe“, erklärte sie.

Sie führte weiter aus: „Jetzt bereue ich es zutiefst. Denn etwas, das völlig außerhalb meiner Kontrolle lag, hat mir alles genommen. Heute habe ich das Gefühl, dass sich das Opfer nicht gelohnt hat. Meine Familie ist hier und unterstützt mich. Und sie haben gesehen, was sie gesehen haben. Ich schäme mich“.