In der Qualifikation für den Langlauf-Sprint kam es zu einer kuriosen Panne. Die Italienerin Nicole Monsorno lieferte mit Rang sechs eigentlich eine starke Leistung ab und erreichte souverän das Olympia-Viertelfinale (ab 11.45 Uhr im LIVETICKER).
Kuriose Olympia-Panne: Langlauf-Star verpennt Platzvergabe
Kuriose Panne von Langlauf-Star
Allerdings verpennte sie kurz darauf die Vergabe der Plätze für die insgesamt fünf Viertelfinals. Dort dürfen die Athleten nach Reihenfolge ihrer Platzierungen selbst wählen, in welchen Lauf sie möchten. Monsorno wäre als Achte also relativ früh dran gewesen und hätte sich vor heimischer Kulisse einen Vorteil verschaffen können. Allerdings wartete ihr verzweifelter Trainer vergeblich auf seinen Schützling.
So durften alle anderen ihre Plätze auswählen. Als Monsorno schließlich doch auftauchte, war die Vergabe bereits beendet und sie landete im ersten Viertelfinale mit den Stars Jonna Sundling (2. der Quali), Jasmi Joenssu aus Finnland (4.) und Kristin Skistad aus Norwegen. Der Kampf ums Halbfinale wird also für die Italienerin brutal schwer.
Schweden dominiert Langlauf-Sprint-Quali
Laura Gimmler und Coletta Rydzek qualifizierten sich mit ein wenig Mühe für das Viertelfinale. In Tesero kam Gimmler am Dienstagmorgen auf Platz 17 und hatte nach 1,6 km satte 9,60 Sekunden Rückstand auf Prolog-Siegerin Linn Svahn aus Schweden.
„Es war sehr, sehr hart, härter als ich dachte. Nach dem letzten Anstieg war ich schon gut blau“, sagte die Oberstdorferin im ZDF. Rydzek lag auf Platz 24 sogar 11,59 Sekunden zurück. Zwischen die beiden schob sich noch Sofie Krehl auf Platz 21. Katherine Sauerbrey schied auf Platz 39 aus.
Ihre Favoritenrolle unterstrichen die Schwedinnen. Hinter Svahn kam Peking-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Sundling auf Platz zwei, Dritte wurde Johanna Hagström.
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Die Viertelfinals der besten 30 werden ab 11.45 Uhr in fünf Läufen mit jeweils sechs Starterinnen ausgetragen. Die besten zwei jedes Laufs sowie insgesamt zwei weitere Zeitbeste ziehen ins Halbfinale der besten zwölf ein. Dort geht es nach dem gleichen Modus um den Einzug ins Finale (ab 13.24 Uhr).
Gimmler war Ende Januar bei der Olympia-Generalprobe in Goms ebenfalls im klassischen Stil auf Platz zwei gesprintet. Rydzek war in der laufenden Weltcup-Saison zweimal Zweite geworden, allerdings beide Male im freien Stil. In der klassischen Stilart hat die Schwester von Kombinations-Ass Johannes Rydzek noch nie ein Finale der besten sechs erreicht.