Die Proteste gegen die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE in den USA sowie in Italien haben Auswirkungen auf den US-Auftritt bei den Olympischen Winterspielen (6. bis 22. Februar) in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Die in einem Hotel in Mailand von den US-Verbänden der Sportarten Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf geplante Hospitality für Olympioniken, deren Familien und Partner wird vom ursprünglich geplanten Namen „Ice House“ in „Winter House“ umbenannt.
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Olympia Mailand: ICE-Proteste kippen US-Ice House-Namen
US-Hospitality in Mailand umbenannt
Aus dem "Ice House" in Mailand wird das "Winter House".
Anti-ICE-Proteste in Mailand
© AFP/SID/PIERO CRUCIATTI
Die Verbände US Figure Skating, USA Hockey und US Speedskating bestätigten CNN am Dienstag die Namensänderung. Zuvor hatte USA Today darüber berichtet.
Empörung in Italien über geplante ICE-Einsätze
Die Nachricht von geplanten ICE-Einsätzen in Italien während der Spiele hatte im Land der Olympia-Gastgeber zuletzt für Empörung gesorgt. Hintergrund der öffentlichen Kritik an den Plänen ist die in den vergangenen Wochen oftmals brutale Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern gegen Migranten in US-Städten.
US-Botschafter Tilman J. Fertitta hatte unlängst erklärt, die vorgesehene Einheit der Homeland Security Investigations (HSI) würde „streng beratend und nachrichtendienstlich ausgerichtet sein, ohne Patrouillen oder Vollzugsmaßnahmen“.