Mit „norwegischem Spirit“ für Deutschland: Die in Oslo geborene Skilangläuferin Theresa Fürstenberg erhält kurzfristig einen Startplatz im DSV-Team für das olympische Freistil-Rennen über zehn Kilometer am Donnerstag. „Sie reist an und wird das in Angriff nehmen. Sie freut sich riesig“, sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder.
"Norwegischer Spirit": Fürstenbergs unverhoffter Olympia-Start
Unverhoffter Start für DSV-Athletin
Die 23 Jahre alte Fürstenberg hatte sich als Ersatzläuferin in der Heimat bereit gehalten. „Ihr Papa ist Norweger, die Mama Deutsche. Sie ist in Norwegen aufgewachsen. Sie hat den Spirit, den man in Norwegen in die Wiege gelegt bekommt, mitgenommen“, sagte Schlickenrieder. Fürstenberg hatte bis 2022 als Norwegerin an Juniorenrennen teilgenommen.
Da Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler ebenso wie Katherine Sauerbrey auf das Rennen (13.00 Uhr) verzichtet, erhält Fürstenberg eine Chance. „Es geht darum, Erfahrung zu sammeln und ihre gute Saison mit einem Olympia-Auftritt zu krönen. Das ist das Schönste, wenn man unverhofft zu so einem Einsatz kommt. Da nimmt man auch in Kauf, dass es eine Dreiecks-Fahrerei gibt“, sagte Schlickenrieder. Fürstenberg wird nach ihrem Olympiastart zum zweitklassigen Continental Cup im tschechischen Nove Mesto reisen.
Hennig Dotzler verzichtet dagegen auf das Rennen in dem von ihr weniger geliebten freien Stil. „Sie hat im Skiathlon gesehen, dass ihr der Skating-Teil schwer gefallen ist. Also volle Konzentration auf die Staffel“, sagte Schlickenrieder.