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Olympia 2026: DSV-Star rechnet mit dem IOC ab

Deutsches Juwel rechnet mit IOC ab

Als Kombiniererin darf Nathalie Armbruster nicht zu Olympia. Die Deutsche verleiht ihrer Empörung auf besondere Weise Ausdruck.
Das IOC hat die Nordische Kombination der Damen nicht für die Olympischen Spiele 2026 zugelassen. Nathalie Armbruster, Gesamtweltcup-Siegerin der Saison 2025/25, findet deutliche Worte für diese Entscheidung, durch die ihr ein Kindheitstraum erstmal verwehrt bleibt.
Als Kombiniererin darf Nathalie Armbruster nicht zu Olympia. Die Deutsche verleiht ihrer Empörung auf besondere Weise Ausdruck.

Mit Beginn der Olympischen Winterspiele spürt Nathalie Armbruster vor allem eines: Wut. Die deutsche Kombiniererin gehört zur absoluten Weltklasse, darf aber dennoch nicht beim größten Sportereignis der Welt teilnehmen.

So ist die Nordische Kombination die einzige Sportart bei den Spielen, bei der keine Frauen zugelassen sind. Das ist für die 20-Jährige unbegreiflich. Armbruster hat in diesem Zuge einmal mehr ihrer Empörung Ausdruck verliehen und in einem Post bei Instagram ihre Kritik am Internationalen Olympischen Komitee erneuert.

„Niemandem sollte die Möglichkeit verwehrt werden, seine Träume zu leben – nur weil man eine Frau ist. Und doch stehen wir hier: die Frauen der Nordischen Kombination 2026 am Rand und schauen zu, wie die Männer bei den Olympischen Spielen antreten, während wir nicht teilnehmen dürfen“, formulierte die Sportlerin.

Olympia 2026: Armbruster kritisiert das IOC erneut

Untermauert wurde ihre Aussage dabei von einem besonderen Clip. So postete Armbruster ein Video, welches sie als junges Mädchen bei einem Interview zeigt. Darin spricht sie über ihren großen Traum, einmal bei Olympia starten zu können.

Für die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2024/25 ist klar: Die Kombiniererinnen wollen ihren Platz bei Olympia nicht nur „weil wir Frauen sind und Gleichberechtigung fordern. Wir haben uns diesen Platz verdammt noch mal verdient – als hochprofessionelle Weltklasse-Athletinnen, die alle Anforderungen erfüllt haben, die das IOC selbst einmal festgelegt hat.“

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So sollte es „wenigstens Gerechtigkeit“ geben, wenn im 21. Jahrhundert schon Gleichberechtigung „nicht selbstverständlich“ sei.

Nordische Kombination bangt um Olympia-Verbleib

Die Nordische Kombination als Sportart bangt aktuell um den Verbleib bei Olympia. Eine Entscheidung soll nach den Spielen in Mailand und Cortina fallen.

In diesem Zuge hat Armbruster auch eine Bitte an die TV-Zuschauer geäußert: „Liebe Fans, bitte schaut euch die Wettbewerbe der Männer bei den Olympischen Spielen an – das IOC wird sich die TV-Quoten ansehen.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Armbruster ihren Unmut ob der Ungleichbehandlung zum Ausdruck gebracht hat. Beim letzten Weltcup vor Olympia protestierten zudem Männer wie Frauen.