Unruhe im deutschen Rodel-Team! Nach der verpatzten Olympia-Generalprobe ist Toni Eggert der Kragen geplatzt, weshalb er sich zu einem Wut-Interview hinreißen ließ.
Olympia 2026: Rodel-Zoff kurz vor den Winterspielen
Rodel-Zoff kurz vor Olympia
Der Rennrodler kritisierte nach Platz sechs in Oberhof seinen Doppelpartner Florian Müller scharf: „Er muss nur mal mitmachen, dann kann man das regeln. Momentan funktionieren wir leider nicht als Team, das nervt ohne Ende. Es muss sich ändern. Wenn ich mir die Zeitverläufe anschaue, dann hat keiner so eine schnelle Kiste wie wir.“
Offizielle Beschwerde vom Teampartner?
Wie die Bild unter Berufung auf ein vorliegendes Schreiben berichtet, reichte Müller im Anschluss eine offizielle Beschwerde beim DOSB ein, woraufhin Eggert wohl zu einem Gespräch mit Bundestrainer Patric Leitner zitiert worden sein soll.
Gegenüber der Bild sagte der deutsche Rodel-Boss Thomas Schwab zu diesem Sachverhalt: „Ergebnis war, dass man solche Themen künftig intern analysiert, anstatt sie öffentlich zu schildern.“
Verbandsboss bestätigt frühere Auseinandersetzung
Das Wut-Interview war nicht der erste Aussetzer von Eggert, denn bereits im vergangenen November kam es zu einem anderen Vorfall. Nach einer schlechten Trainingsfahrt soll er damals Müller körperlich angegangen sein. Schwab bestätigte: „Er hat ihn damals mit der flachen Hand auf die Brust geschlagen.“
Der Verbandschef ergänzte: „Als wir damals vom Vorfall erfahren haben, wurde dieser sofort vom Cheftrainer aufgearbeitet und zunächst mit Toni sowie anschließend mit beiden besprochen und protokolliert. Das war eine Grenzüberschreitung, die inakzeptabel ist und auf gar keinen Fall noch einmal vorkommen darf.“