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Hacker-Schock: Italien vereitelt russische Attacken auf Olympia

Italien wehrt Cyber-Attacke ab

Ziel waren laut des italienischen Außenministers Antonio Tajani unter anderem „einige Standorte“ der Olympischen Winterspiele.
Die Olympischen Winterspiele stehen kurz bevor. Erste Bilder zeigen Eindrücke vom deutschen Haus.
Ziel waren laut des italienischen Außenministers Antonio Tajani unter anderem „einige Standorte“ der Olympischen Winterspiele.

Italien hat zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo eine Reihe russischer Cyberangriffe auch auf die Sportgroßveranstaltung abgewehrt. Das teilte der italienische Außenminister Antonio Tajani am Dienstag laut italienischen Medienberichten mit.

„Wir haben eine Reihe von Cyberangriffen auf Büros des Außenministeriums, beginnend in Washington, und auch auf einige Standorte der Olympischen Winterspiele, darunter Hotels in Cortina, vereitelt“, sagte Tajani während einer Reise nach Washington und fügte hinzu, dass die Angriffe „russischen Ursprungs“ gewesen seien.

Das Thema Sicherheit wird bei Olympia traditionell großgeschrieben. Im Vorfeld der Spiele 2026 hatte es auch wegen eines möglichen Einsatzes der US-Einwanderungsbehörde ICE vor Ort heftige Diskussionen gegeben.

Russland ist als Nation wegen des Angriffskrieges in der Ukraine von Olympia ausgeschlossen. Allerdings dürfen russische und belarussische Athletinnen und Athleten als neutrale Sportlerinnen und Sportler in Norditalien antreten.