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Olympia-Wettkampfstätten: Das sind die Austragungsorte in Italien

Wo wird um Medaillen gekämpft?

Vom 6. bis zum 22. Februar finden in Cortina d’Ampezzo und Mailand die Olympischen Winterspiele 2026 statt. Dazu kommen einige weitere Austragungsorte, in denen Medaillen vergeben werden. SPORT1 gibt einen Überblick.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina statt. Aber auch andere Orte in Italien werden zum Schauplatz der Wettkämpfe. Hier gibt's alle Austragungsorte im Überblick.
Vom 6. bis zum 22. Februar finden in Cortina d’Ampezzo und Mailand die Olympischen Winterspiele 2026 statt. Dazu kommen einige weitere Austragungsorte, in denen Medaillen vergeben werden. SPORT1 gibt einen Überblick.

Vier Jahre Warten nach Peking 2022 haben ein Ende! Am 6. Februar werden die XXV. Olympischen Winterspiele eröffnet. In Milano Cortina 2026 wird es bis zum 22. Februar in 16 Sportarten insgesamt 245 Medaillenentscheidungen geben.

Die Eröffnungsfeier findet im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion statt, die Abschlussfeier in der Arena von Verona, einem weltberühmten Amphitheater. Bei den dritten Olympischen Winterspielen in Italien wird es insgesamt 13 Wettkampfstätten geben. SPORT1 gibt einen Überblick über die Austragungsorte.

Antholz

In Südtirol werden auf 1.600 Metern Höhe alle Biathlon-Wettbewerbe bei den Männern und Frauen ausgetragen: Sprint, Verfolgung, Einzel, Massenstart und Staffel. Antholz zählt zu den bedeutendsten Biathlon-Stätten der Welt und ist seit 1971 Schauplatz zahlreicher Weltcup-Rennen sowie von sechs Weltmeisterschaften. Das Stadion ist bekannt für seine stimmungsvolle Atmosphäre.

Bormio

Auf der berühmt-berüchtigten „Stelvio“ stehen die olympischen Skirennen der Männer an: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom, Team-Kombination. Die Hochgeschwindigkeitspiste ist auch regelmäßiger Austragungsort im Skiweltcup.

Außerdem feiert in Bormio das Ski Mountaineering (Skibergsteigen) sein olympisches Debüt mit zwei Wettkampfformaten: das Sprintrennen über 610 Meter mit einer Höhendifferenz von 70 Metern und ein Mixed-Staffelrennen über 1.310 Meter mit einer Höhendifferenz von 135 Metern.

Cortina d’Ampezzo

In den Dolomiten werden in einem der traditionsreichsten und mondänsten Wintersportorte der Welt zahlreiche Wettkämpfe ausgetragen: die Skirennen der Frauen sowie die Wettbewerbe im Rodeln, Bob, Skeleton und im Curling.

Die Skirennen der Damen werden auf der weltberühmten und anspruchsvollen Olympia delle Tofane ausgetragen: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom und Team-Kombination. Auf der „Tofana“ wurde auch die Herren-Abfahrt der Olympischen Winterspiele 1956 absolviert, zudem die Rennen der Skiweltmeisterschaften 2021.

Die Wettbewerbe im Rodeln, Bob und Skeleton finden unterdessen auf der Kunsteisbahn im Cortina Sliding Centre statt. 2023 wurde die alte Bahn, die nach der Bob-Legende Eugenio Monti benannt worden war, abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Schon zwei Tage vor der Eröffnungsfeier beginnt der Curling-Wettbewerb im umfassend modernisierten Cortina Curling Olympic Stadium (Stadio olimpico del ghiaccio), bereits 1956 einer der Austragungsorte der Olympischen Winterspiele. Bekannt ist das Eisstadion auch durch den James-Bond-Film „In tödlicher Mission“, für den Anfang der 1980er Jahre einige Szenen in der Arena gedreht wurden.

Livigno

Der Wintersportort nahe der Schweizer Grenze wartet mit zwei Venues auf, die spektakuläre Höchstleistungen versprechen. Im Snow Park werden die Olympiasieger in Snowboard- und Freestyle-Ski-Disziplinen wie Halfpipe, Slopestyle, Big Air und Ski Cross ermittelt. Im Aerials & Moguls Park steht Ski Freestyle im Mittelpunkt: Hier sind die Skiakrobaten und Buckelpistenfahrer gefordert.

Mailand

Neben der Eröffnungsfeier im ikonischen San Siro stehen in Mailand auch einige olympische Eissportarten auf dem Programm, die in vier verschiedenen Arenen ausgetragen werden: Eishockey, Eisschnelllauf sowie Shorttrack und Eiskunstlauf.

Die Eishockey-Wettbewerbe finden in zwei Arenen statt: in der Rho Arena und in der Santagiulia Ice Hockey Arena, die außerhalb des Stadtzentrums von Mailand komplett neu errichtet wurde und aufgrund von Bauverzögerungen erst am 2. Februar – drei Tage vor dem ersten olympischen Frauen-Spiel zwischen Gastgeber Italien und Frankreich – in einer Punktlandung offiziell eröffnet werden soll.

In der Rho Arena, dem kleineren Eishockeystadion in Mailand, finden Vorrundenspiele der Frauen und Männer statt. Die deutschen Frauen bestreiten dort am 5. Februar die erste Eishockey-Partie bei Olympia 2026 gegen Schweden. Im Speed Skating Stadium, wie die Rho Arena auf dem Mailänder Messegelände gelegen, werden die Wettbewerbe im Eisschnelllauf ausgetragen. Fehlen noch Shorttrack und Eiskunstlauf, die im Forum Assago in der Ice Skating Arena absolviert werden.

Predazzo

Predazzo im Val di Fiemme ist das Zentrum des nordischen Wintersports in Italien. In der Gemeinde werden bei den Männern und Frauen in insgesamt sechs Wettbewerben von der Normalschanze sowie von der Großschanze die Olympiasieger im Skispringen gesucht, zudem werden in Predazzo die Sprungwettbewerbe in der Nordischen Kombination ausgetragen. Für die Spiele wurde die Anlage umfassend modernisiert.

Tesero

Neben Predazzo sind die Nordischen Kombinierer in ihren drei Wettbewerben auch in den Loipen von Tesero gefordert. In der Nachbargemeinde von Predazzo, regelmäßiges Etappenziel der Tour de Ski, finden darüber hinaus die Langlauf-Wettkämpfe statt, insgesamt zwölf, jeweils sechs für Männer und Frauen. Das Langlaufstadion ist eine der modernsten Anlagen weltweit und wurde für Olympia 2026 auch noch mal aufgehübscht.