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Olympia 2026: Die skurrile Familien-Situation der Lechners

Skurrile Familien-Situation bei Olympia

Bei den Olympischen Spielen starten zwei Brüder - aber nicht für das selbe Land.
Christoph Lechner steht nicht im Finale
Christoph Lechner steht nicht im Finale
© Imago/Eibner-Pressefoto/SID/Franz Feiner
Bei den Olympischen Spielen starten zwei Brüder - aber nicht für das selbe Land.

Auch das olympische Männer-Finale in der Halfpipe findet ohne deutsche Beteiligung statt. Am Mittwochabend scheiterte Christoph Lechner in der Qualifikation deutlich, nach Stürzen in beiden Läufen landete er als 24. ganz unten im Klassement.

Am Mittag hatten in Livigno bereits die deutschen Frauen Leilani Ettel (13.), ihre Schwester Kona (18.) und Anne Hedrich (19.) das Finale verpasst. Nur die jeweils besten zwölf dürfen am Donnerstag bei den Frauen und am Freitag bei den Männern um die Medaillen kämpfen.

So kam es zu der ungewöhnlichen Olympia-Situation

Auch Lechners Bruder Florian (20) versuchte sich am Abend in der Qualifikation - allerdings nicht unter deutscher Flagge. Der jüngere der beiden Lechners startet für Österreich, er verpasste das Finale auf Platz 21.

Die kuriose Familienkonstellation erklärte Christoph Lechner im Gespräch mit der Bild vor dem Wettkampf. „Florian hat als Kind beide Staatsbürgerschaften bekommen, und ich hatte von Anfang an nur die deutsche“, sagte der 25-Jährige: „Florian musste sich dann mit 18 für eine von beiden entscheiden. Weil sein Lebensmittelpunkt auch damals in Österreich war, hat er sich dafür entschieden.“

Es sei „schon etwas Besonderes und mich stört das überhaupt nicht, dass wir für zwei Länder starten.“

Die weiterhin einzige deutsche Olympiamedaille in der Halfpipe hatte übrigens Nicola Thost gewonnen. Gleich bei der Olympia-Premiere holte sie 1998 Gold.