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Olympia 2026: Krankheits-Drama um deutsches Wunderkind

Drama um deutsches Wunderkind

Eine Erkältung hat das Eisschnelllauf-Supertalent vor dem Olympia-Debüt ausgebremst.
Nach Gold über 1000 Meter spricht Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Jutta Leerdam über die besondere Bedeutung des Titels und bedankt sich für die große Unterstützung von Jake Paul während der Spiele.
Eine Erkältung hat das Eisschnelllauf-Supertalent vor dem Olympia-Debüt ausgebremst.

Finn Sonnekalb hatte sein Debüt auf olympischem Eis gegeben - allein das war für den deutschen Eisschnelllauf-Shootingstar angesichts der Umstände ein Erfolg. „Doof“ seien der zwölfte Platz über 1000 m (1:08,80 Minuten) und insbesondere die kräftezehrende Erkältung im Vorfeld zwar gewesen. „Aber ich denke, das gibt auf jeden Fall Motivation, nächste Woche ein bisschen mehr daraus zu machen“, sagte der 18-Jährige.

Weil er sich bei der lang erträumten Eröffnungsfeier im San Siro am vergangenen Freitag einen Infekt eingefangen hatte, war die Vorbereitung auf das Rennen auf seiner Nebenstrecke stark gestört gewesen. „Ich lag mit Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen - also typischen Grippesymptomen - zwei Tage lang im Bett. Ich bin froh, dass ich wieder stehe“, sagte Sonnekalb.

Erst am Dienstag stand er erstmals auf dem Eis, testete den Körper in Maximalbelastung aus. Dabei habe er keine Rückschritte gemacht: „Deswegen stand dem Debüt nichts im Weg.“

Wenn Sonnekalb, in Mailand jüngstes männliches Mitglied des Team D, am 19. Februar in seiner Königsdisziplin 1500 m startet, hofft er auf einen anderen Ausgang. „Die Devise ist: Gesund werden, dann wird angegriffen. Ich erwarte, ein besseres Rennen zu machen, besser reinzukommen und auch eine bessere Vorbereitung zu haben. Dann denke ich, kommt auch ein bisschen was wieder zurück“, sagte der Erfurter.