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Sporthilfe denkt bei der Förderung um - aber Politik muss mitziehen

Sporthilfe denkt bei der Förderung um

Die Führungsetage der Sporthilfe denkt in Sachen Förderung um und erwartet von der Politik schnellere Reformen.
Nach insgesamt 16 Wettkampftagen enden die Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina. Unser Sport1-Reporter zieht ein Fazit.
Die Führungsetage der Sporthilfe denkt in Sachen Förderung um und erwartet von der Politik schnellere Reformen.

Karin Orgeldinger, Vorstand Förderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe, wünscht sich für größere Erfolge mehr Reformtempo von der Bundesregierung.

„Wir sprechen von einer Leistungssportagentur, die 2027 kommt. Da ist Los Angeles dann schon fast rum“, sagte Orgeldinger zum Abschluss der Olympischen Winterspiele im Deutschlandfunk. Es gehe darum, „nicht erst wieder einen Olympiazyklus vergehen zu lassen“, sondern „schnell zu handeln“ und „klare Zielsetzungen“ zu definieren.

Es sei grundsätzlich „immer notwendig, jeweils nach den Olympischen Spielen sehr, sehr tiefgreifende Analysen vorzunehmen“, so Orgeldinger. Die Sporthilfe selbst habe schon reagiert: „Wir haben tatsächlich gesagt, auf weniger Athleten soll eigentlich mehr Förderung, bessere Förderung, individuellere Förderung ausgeschüttet werden.“

Neue Förder-Ausrichtung der Sporthilfe

Die Umsetzung dieser Neuausrichtung sei zwar relativ frisch, sie sei aber „fest davon überzeugt, dass das dann für die nächsten Winterspiele auch schon greift und genauso auch in Los Angeles“.

2018 finden die Sommerspiele in LA statt, 2030 die nächsten Winterspiele in Frankreich. Bei den am Sonntag zu Ende gegangenen Wettbewerben von Mailand/Cortina hatten die deutschen Sportler achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze geholt. Im Medaillenspiegel reichte das für Rang fünf.