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US-Freestyler Hess kontert Trump-Kritik

US-Athlet kontert Trump-Kritik

Der Halfpipe-Debütant lässt sich nicht einschüchtern - und kontert die "Loser"-Aussagen vom US-Präsidenten.
Erste Olympiateilnahme: Hunter Hess
Erste Olympiateilnahme: Hunter Hess
© Imago/Imagn Images/SID/IMAGO/Nathan Ray Seebeck
Der Halfpipe-Debütant lässt sich nicht einschüchtern - und kontert die "Loser"-Aussagen vom US-Präsidenten.

Hunter Hess formte mit zwei Fingern ein „L“ vor seiner Stirn, nach seinem ersten Lauf im Livigno Snow Park sendete der US-amerikanische Ski-Freestyler damit eine provokante Botschaft in Richtung Donald Trump.

„Anscheinend bin ich ein Loser“, sagte der 27-Jährige Hess, nachdem er sich am Freitag als Fünfter souverän für das Halfpipe-Finale qualifiziert hatte - und reagierte damit ironisch auf die jüngste Kritik des US-Präsidenten.

Trump hatte Hess eine Woche zuvor auf seiner Plattform Truth Social als „echten Loser“ bezeichnet, nachdem der Olympia-Debütant zu Beginn der Winterspiele in Norditalien erklärt hatte, wegen der politischen Lage in den USA gemischte Gefühle beim Start für sein Land zu haben. „Nur weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was in den USA vor sich geht“, sagte Hess auf einer Pressekonferenz.

Die öffentliche Diskussion und Kritik habe ihn in der Vorbereitung auf seinen Wettkampf zwar belastet, aber gleichzeitig auch angespornt. „Ich habe so hart dafür gearbeitet, hier zu sein. Ich habe mein ganzes Leben geopfert, um diesen Moment zu erleben“, sagte Hess - und stellte klar: „Ich werde mich von solchen Kontroversen nicht beirren lassen. Ich liebe die Vereinigten Staaten von Amerika. Das kann ich gar nicht oft genug sagen.“