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Olympia schlägt Kitzbühel: Wasmeier erklärt den wahren Ski-Thron

Was Wasmeier bei Olympia stört

Das deutsche Ski-Idol bewertet eine Medaille bei den Winterspielen höher als einen Sieg in Kitzbühel.
Wasmeier holte 1994 Gold im Super-G und Riesenslalom
Wasmeier holte 1994 Gold im Super-G und Riesenslalom
© IMAGO/SID/Frank Hoermann
Das deutsche Ski-Idol bewertet eine Medaille bei den Winterspielen höher als einen Sieg in Kitzbühel.

Ski-Legende Markus Wasmeier hat vor dem Start der Winterspiele die Bedeutung einer Medaille unterstrichen. „Bei Olympia schreibt man halt Geschichte. Wenn einer sagt, Kitzbühel zu gewinnen sei wichtiger als bei Olympia zu gewinnen, hat er bei Olympia wahrscheinlich nie was gewonnen“, betonte der Olympiasieger bei „Gschmeidig – Der Mehr als Fußball Podcast“.

Wasmeier relativiert den Mythos Streif

Die legendäre Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel sei „letztendlich nichts anderes als Wengen oder Garmisch. Ein Weltcuprennen halt. Bei Olympia schreibst du dich in die Geschichtsbücher. Wenn man aber wissen will, wer dann und dann Kitzbühel gewonnen hat, muss man ganz schön googeln“, ergänzte Wasmeier vor dem Auftakt in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar).

Wasmeier hatte 1994 in Lillehammer Olympia-Gold im Riesenslalom und im Super-G gewonnen. Dazu holte sich der heute 62-Jährige in seiner Karriere den Weltmeistertitel 1985 im Riesenslalom und Bronze 1987 im Super-G.

Die Spiele in Mailand und Cortina werden laut Wasmeier „ein Festival. Das sind alles Sportfanatiker.“ Er finde es aber „sehr traurig“, dass die alpinen Olympia-Rennen der Frauen (Cortina) und Männer (Bormio) an verschiedenen Orten ausgetragen werden.