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Wendl und Arlt: Karriereende vor Olympia 2030

Wendl und Arlt peilen Karriereende an

Das bayerische Duo will seine Laufbahn am Königssee beenden. Wann das sein wird, ist unklar.
Durften in Cortina jubeln: Tobias Wendl und Tobias Arlt
Durften in Cortina jubeln: Tobias Wendl und Tobias Arlt
© AFP/SID/TIZIANA FABI
Das bayerische Duo will seine Laufbahn am Königssee beenden. Wann das sein wird, ist unklar.

Deutschlands Rekord-Winterolympioniken Tobias Wendl und Tobias Arlt werden ihre Karriere vor den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen beenden. Das bestätigte Wendl am Donnerstag nach dem Gewinn der Goldmedaille mit der Teamstaffel in Cortina d’Ampezzo. „Das war unser letzter olympischer Lauf“, sagte der 38 Jahre alte Rennrodler. Eine achte und neunte Goldmedaille werde es „nicht geben“.

Stattdessen plant das bayerische Doppelsitzer-Duo ein Karriereende auf der noch im Wiederaufbau befindlichen Bahn am Königssee. „Wir wollen da aufhören, wo wir das Rodeln begonnen haben“, betonte Wendl: „Wir hoffen, dass die Bahn möglichst schnell fertig wird.“

2028 ist die Rodel-WM auf der Bahn am Königssee geplant, der Wiederaufbau könnte sich aber laut Landratsamt Berchtesgadener Land bis 2029 verzögern. Die Kunsteisbahn war im Juli 2021 nach einem heftigen Unwetter und Überschwemmungen teilweise zerstört worden. „Wir hoffen, dass wir dort gebührend abtreten können“, sagte Wendl.

Mit ihrer siebten Goldmedaille waren Wendl und Arlt zuvor zu Deutschlands erfolgreichsten Winterolympioniken aufgestiegen. Das Duo hatte im Doppelsitzer am Mittwoch bereits Bronze gewonnen und sich die Bestmarke über Nacht mit Natalie Geisenberger (6x Gold, 1x Bronze) geteilt.