Die italienische Biathletin Rebecca Passler hat sich erstmals nach ihrer aufsehenerregenden Doping-Sperre vor den Olympischen Winterspielen, die kurz darauf wieder einkassiert worden war, zu Wort gemeldet.
Olympia: Biathlon-Star bricht Schweigen nach Doping-Vorwurf
Biathlon-Star bricht Schweigen
„Nach einigen harten Wochen bin ich endlich bereit, meine Gefühle mit euch zu teilen“, schrieb sie am Samstag in einem Beitrag auf Instagram und gab emotionale Einblicke in ihre Gefühlswelt: „Es war das Schlimmste, was einem Sportler passieren kann.“
Zwar war ihre vorläufige Suspendierung wieder aufgehoben worden und Passler hätte an den Start gehen können, allerdings wurde sie für das italienische Staffel-Aufgebot nicht berücksichtigt. Für den Massenstart hatte sie sich nicht qualifiziert.
Biathlon: „Alles in einem einzigen Moment zerstört“
Die 24-Jährige zeigte sich stark getroffen von den Geschehnissen. „Ich war am Boden zerstört. Alles, wofür ich gearbeitet hatte, jeden einzelnen Tag, Monat und jedes Jahr, um einen Traum zu verfolgen, fühlte sich an, als wäre es in einem einzigen Moment zerstört worden“, schrieb die Biathletin.
Zudem kritisierte sie den Umgang mit ihrer Person. „Obendrein wurde ich nicht mit dem Respekt behandelt, den jeder Mensch verdient“, prangerte Passler an.
Für die Menschen, die ihr in der schwierigen Zeit zur Seite standen, hatte sie nur Dank übrig. Jetzt sei es an der Zeit, „nach vorne zu schauen“ um „neue Ziele“ in Angriff zu nehmen.