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Nach Fehlstart: DEB-Team hofft bei Olympia auf Wiedergutmachung

DEB-Team will Wiedergutmachung

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden stehen die deutschen Eishockey-Frauen bei Olympia bereits unter Zugzwang.
Beim Auftakt der Olympischen Spiele geht die deutsche Eishockey-Auswahl der Damen leer aus. Beim 1:4 gegen Schweden erwischt das DEB-Team einen guten Start, doch die Skandinavierinnen sind zu abgebrüht.
Nach der Auftaktpleite gegen Schweden stehen die deutschen Eishockey-Frauen bei Olympia bereits unter Zugzwang.

Die deutschen Eishockey-Frauen pochen nach dem Fehlstart ins Olympia-Turnier in Mailand auf die schnelle Wiedergutmachung. „Das Selbstbewusstsein ist natürlich ein bisschen geknickt. Aber ich kenne meine Mädels“, sagte Kapitänin Daria Gleißner, „ich weiß, dass wir gegen Japan nichts mehr zulassen werden.“

Die DEB-Frauen hatten am Donnerstag ihr erstes Spiel auf olympischem Eis seit zwölf Jahren gegen Schweden (1:4) verloren. Im zweiten Vorrundenduell trifft Deutschland am Samstag (ab 12.10 Uhr im LIVETICKER) auf Japan.

Gegen die Japanerinnen hatte die DEB-Auswahl ihre Generalprobe Ende Januar verloren (2:3 n.V.). In Mailand geht es in der schwächer eingestuften Gruppe B gegen Schweden, Japan, Frankreich und Gastgeber Italien um drei Viertelfinal-Tickets.

Gleißner mahnt: Mehr Zug zum Tor

Vor allem offensiv muss sich das deutsche Team steigern. Man brauche „auf jeden Fall die Torabschlüsse, offensiv war das einfach zu wenig. Wenn du Tore schießen willst, brauchst du Torschüsse“, sagte Gleißner.

„Wir haben defensiv einen guten Job gemacht. Wir müssen uns aber mehr durchsetzen, mehr Zweikämpfe gewinnen und einfach aggressiver zum Tor spielen.“ Japan trete „sehr diszipliniert“ auf und spiele „gutes, solides Hockey.“

Vor dem zweiten Einsatz nimmt das deutsche Eishockey-Team noch an der Eröffnungsfeier im San Siro am Freitagabend teil. „Es ist eine Ehre für uns“, sagte Gleißner.