Nach Schwedens Sieg gegen Deutschlands Eishockey-Frauen bei den Olympischen Winterspielen (4:1) war die schwedische Auswahl alles andere als gut auf die DEB-Frauen zu sprechen.
Olympia 2026: Toiletten-Ärger! Deutschland sorgt für Wut
Toiletten-Ärger um Deutschland
Die Deutschen hätten ihren Gegnerinnen bei ihrem Olympia-Auftakt schlichtweg verweigert, ihre Toilette zu benutzen. Von einem „Toilettenchaos“ berichteten die schwedischen Medien im Nachgang.
Olympia: Toilette verstopft - Zoff bei Schweden vs. Deutschland
Hervorgegangen waren eine Verstopfung und daraus folgende Überflutung der einzigen Toilette, die den Schwedinnen zur Verfügung stand. Den Schwedinnen sei dies in der Pause nach dem ersten Drittel beim Stand von 1:1 aufgefallen. (Olympia heute im LIVETICKER)
Als die schwedischen Spielerinnen Lina Ljungblom und Jessica Adolfsson in der Folge bei den DEB-Frauen nachgefragt haben sollen, gab es wohl eine deutliche Abfuhr. „Die Antwort aus Deutschland: ‚Nein, auf keinen Fall!‘“, berichtete Experte Adam Johansson in der Übertragung bei TV4.
Olympische Winterspiele: „Das hat uns wütend gemacht“
„Sie haben sich geweigert. Das haben sie zu spüren bekommen. Das hat uns tatsächlich ein bisschen wütend gemacht“, ärgerte sich die schwedische Doppel-Torschützin Ljungblom nach dem Spiel.
Auf Nachfrage, ob der Sieg gegen Deutschland sich deswegen noch besser anfühle, antwortete sie: „Karma, ja, genau!“ Die nächste Partie für die DEB-Frauen am Samstag um 12.10 Uhr gegen Japan an.
Olympia 2026: Schadenfreude nach Deutschland-Pleite
Schwedens Anna Kjellbin zeigte sich ebenfalls verärgert über die Entscheidung der Deutschen. „Ich glaube tatsächlich, dass wir ihnen die Toilette geliehen hätten, wenn es umgekehrt gewesen wäre“, meinte sie und resümierte: „Sie kommen aus dieser Situation mit einer Toilette, aber ohne Sieg heraus.“
Anstatt die deutschen Einrichtungen benutzen zu dürfen, mussten die Schwedinnen auf die andere Seite der Eisbahn gehen, wo Schweden seinen Trainingsumkleideraum hat. „Ich musste den ganzen Weg zur anderen Seite gehen“, erklärte Kjellbin.