Während Leon Draisaitl im Spiel gegen die USA eine kurze Verschnaufpause auf der Bank bekam, wurde er dabei gefilmt, wie er ein kleines gelbes Senfpäckchen verputzte. Ein im ersten Moment sehr komischer Pausensnack während eines Olympia-Spiels. Nun hat der NHL-Spieler den Grund für seine Essenswahl erklärt.
Olympia: Eishockey-Superstar Draisaitl verrät sein Senf-Geheimnis
Draisaitl verrät sein Senf-Geheimnis
„Ab und zu, wenn ich so das Gefühl habe, dass es dazu (zu Krämpfen, Anm. Red.) kommen könnte, dann bin ich da ein bisschen proaktiv und hau mir so einen Löffel Senf rein“, sagte der deutsche Eishockey-Superstar bei Eurosport. Für ihn wirke das am besten gegen Krämpfe.
Olympia: Essigsäure im Senf soll helfen
Die im Senf enthaltene Essigsäure soll dabei gegen mögliche Muskelkrämpfe helfen. Auch in anderen Sportarten werden ähnlich skurrile Mittel eingesetzt.
So greift beispielsweise der Tennisprofi Carlos Alcaraz gerne zu Gurkensaft. Bei den Australian Open hatte er im Spiel gegen Alexander Zverev Muskelkrämpfe und trank daraufhin einen Saure-Gurken-Saft mit Essig. Anschließend gewann er das Spiel gegen die deutsche Nummer eins.
Die Essigsäure regt die Durchblutung der Muskulatur an und kann somit Krämpfe lindern oder ihnen vorbeugen.
Für Draisaitl und Co. geht es ums Viertelfinale
Geholfen hatte die Stärkung Draisaitl allerdings nicht: Mit dem 1:5 gegen die US-Stars gab es die zweite Niederlage nacheinander. Im Duell mit Frankreich geht es am Dienstagmittag (12.10 Uhr) um den Einzug ins Viertelfinale.
Das werde „ein schwieriges Spiel“, betonte Draisaitl. Aber natürlich sei es eine Mannschaft, „die schlagbar ist. Das wissen wir. Wenn wir unser Spiel durchziehen und ein bisschen konsequenter sind, haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen.“
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)