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Folgenschwere Panne beim österreichischen Verband

Bittere ÖSV-Panne vor Olympia

Einem Österreicher wird das Olympia-Training verwehrt. Der Verband hatte eine spezielle Regelung „nicht auf dem Radar“.
Die Olympischen Winterspiele stehen kurz bevor. Erste Bilder zeigen Eindrücke vom deutschen Haus.
Einem Österreicher wird das Olympia-Training verwehrt. Der Verband hatte eine spezielle Regelung „nicht auf dem Radar“.

Der österreichische Skirennläufer Marco Schwarz ist kurz vor den Olympischen Winterspielen ausgebremst worden. Der 30-Jährige konnte am Mittwoch nicht am ersten Abfahrtstraining in Bormio teilnehmen.

Grund dafür sind spezielle Regularien, die der Österreichische Skiverband nicht auf dem Schirm hatte. So hatte Schwarz seit seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 auf der Stelvio nicht mehr an einer Abfahrt teilgenommen, was ihm nun zum Verhängnis wurde.

Um bei den drei Olympia-Trainingsläufen dabei sein zu können, hätte Schwarz in der laufenden Weltcup-Saison zuvor mindestens eine Abfahrt bestreiten müssen. Dies ist allerdings nicht gegeben.

Olympia: ÖSV-Cheftrainer räumt Fehler ein

„Wir haben das in gewisser Hinsicht nicht auf dem Radar gehabt“, wurde ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer von Eurosport zitiert. Schwarz werde nun zu Hause viele Fahrten absolvieren, fuhr er fort.

Der 30-Jährige wollte die Pista Stelvio ursprünglich nutzen, um sich mit dem Hang und den Gegebenheiten für seine Paradedisziplin, den Super-G, vertraut zu machen. Dort gehört „Blacky“ zu den österreichischen Medaillenhoffnungen.