Fredrik Möller ist bei seinem schweren Sturz im ersten Abfahrtstraining am Mittwoch bei den Olympischen Winterspielen vergleichsweise glimpflich davongekommen. Wie der Weltverband FIS auf Instagram mitteilte, zog sich der 25-Jährige eine Schulterluxation zu, weitere Verletzungen seien nicht festgestellt worden.
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Möller habe „eine Luxation der linken Schulter erlitten. Die Erstbehandlung verlief gut, und das medizinische Team wird nun mit der weiteren Behandlung beginnen“, zitierte die FIS auf Instagram den norwegischen Teamarzt Trond Floberghagen. Welche sportlichen Folgen die Verletzung nach sich zieht, ist derzeit noch offen.
„Es ist noch zu früh, um etwas über Fredriks weitere Teilnahme an den Olympischen Spielen zu sagen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Für Möller wird die Zeit also knapp: Bereits am Samstag steht in Bormio um 11.30 Uhr die Herren-Abfahrt auf dem Programm. Ob der Norweger dann an den Start gehen kann, ist anscheinend ungewiss.
Olympia: Möller stützte bei schweren Bedingungen
Der Sturz ereignete sich am Mittwoch im Mittelabschnitt der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio. Bei Schneefall und diffusem Licht rutschte Möller in einer Linkskurve weg, verlor einen Ski und kam heftig zu Fall. Zunächst richtete er sich noch selbstständig auf, blieb dann jedoch nach vorne gebeugt stehen, griff sich an die Schulter und ließ den linken Arm herabhängen.
Medizinisches Personal eilte umgehend auf die Strecke, versorgte den Athleten und bereitete den Abtransport vor. Wenig später wurde Möller per Helikopter von der Strecke geflogen.