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Olympiasiegerin Johnson: Erst Sturz, dann Verlobung

Speed-Queen stürzt und verlobt sich

Olympiasiegerin Breezy Johnson hat im zweiten Speedrennen zwar eine Enttäuschung erlebt, im Anschluss aber doch Freudentränen vergossen.
Emma Aicher scheidet bei Olympia im Super-G frühzeitig aus und verpasst ihre dritte Olympia-Medaille. Auch Breezy Johnson stürzt.
Olympiasiegerin Breezy Johnson hat im zweiten Speedrennen zwar eine Enttäuschung erlebt, im Anschluss aber doch Freudentränen vergossen.

Erst im Fangzaun, dann auf Wolke sieben: Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson hat beim Super-G in Cortina d’Ampezzo eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt. Als sie nach ihrem Sturz wohlbehalten am Fuße der Tofana angekommen war, sank ihr Freund Connor Watkins vor ihr auf die Knie und machte ihr einen Heiratsantrag.

Johnson schossen die Tränen in die Augen, den Antrag nahm sie ebenso gerührt an wie den dargebotenen Silberring mit blauem Edelstein. Watkins stand auf, das Paar küsste sich und Jubel brandete auf.

Neben dem Ring überreichte Watkins seiner Verlobten ein Stückchen Holz, in das eine Zeile aus dem Song „The Alchemy“ von Pop-Queen Taylor Swift eingraviert war.

Hatte Johnson damit gerechnet? „Das war meine Hoffnung“, sagte sie bei NBC, „aber es ist definitiv viel verrückter, weil alles gleichzeitig passiert, und die Realität so anders ist, als man es sich vorgestellt hat – und so viel besser.“

Outing im Jahr 2022

Die 30-Jährige hatte sich 2022 als bisexuell geoutet und in den sozialen Medien geschrieben, dass sie „offen darüber sein möchte, wer ich bin“.

Johnson ist auch Weltmeisterin in der Abfahrt und der Team-Kombination. Die Hoffnung auf eine weitere Olympia-Medaille erfüllte sich in Cortina aber nicht: In der Team-Kombination wurde sie trotz Bestzeit in der Abfahrt an der Seite von Ski-Königin Mikaela Shiffrin Vierte, im Super-G kam das frühe Aus - mit Happy End.