Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo geht Skispringerin Juliane Seyfarth mit ihren 35 Jahren als älteste deutsche Athletin an den Start. Neben ihrer Tätigkeit als Sportlerin hat Seyfarth aber auch noch eine andere Seite – und zeigt diese auch gerne.
Deutscher Olympia-Star verteidigt freizügige Bilder!
DSV-Star verteidigt freizügige Bilder
2021 posierte sie für die März-Ausgabe des Playboy, aktuell ist sie auf dem Cover der Playboy-Special-Edition „Die 30 schönsten Olympia-Stars“ zu sehen.
Intime Einblicke gewährt Seyfarth darüber hinaus auch bei Instagram. Neben ihrem normalen Account, der sich hauptsächlich um den Sport dreht, betreibt sie auch einen zweiten Account unter dem Namen „Nayeli Rose“, auf dem sie sich deutlich freizügiger zeigt.
Seyfarth präsentiert sich gerne freizügig
„Ich habe das irgendwann einmal getrennt und einen Künstlernamen gewählt. Man kennt mich halt im Skispringen als Juliane, und was ich sonst mache, das verdient eine eigene kleine Bühne“, erklärte Seyfarth im Gespräch mit der Bild.
Jene Bühne bietet sich der 35-Jährigen auch auf der Online-Plattform „BestFans“. Nicht zu verwechseln mit „OnlyFans“, wo andere Sportlerinnen und Sportler, darunter Bobfahrerin Lisa Buckwitz oder Anschieber Georg Fleischhauer, mit ihren Körpern Geld verdienen.
Die Skispringerin zieht an dieser Stelle allerdings eine Grenze: „Es hat mit dem Sport gar nichts zu tun, das ist einfach meine Kunst.“
Vor allem Kompliment von Frauen
Und diese kommt äußerst gut an. Mehr als 58.000 Fans folgen ihrem zweiten Account bei Instagram, darunter viele Frauen.
„Ich bekomme jeden Tag sehr viele liebe Rückmeldungen. Die Kommentare und Nachrichten der Männer sind schon nett. Aber Frauen sehen da eher die Kunst dahinter und nicht nur den Körper. Von ihnen Komplimente zu bekommen, ist schöner“, so Seyfarth.
Und weiter: „Viele Frauen sagen, sie finden es sehr inspirierend, stellen das eine oder andere Bild nach und fragen, ob ich zusammen mit ihnen Bilder machen würde.“ Einzelne sexistische Nachrichten ignoriert sie derweil. „Zu 99 Prozent sind es immer nette Worte, über die man sich freut.“
Karriereende kein Thema für Seyfarth
Übrigens: Aus den positiven Rückmeldungen ob ihrer freizügigen Bilder schöpft sie auch Energie für ihre sportlichen Ziele. Zwar landete sie in der laufenden Saison noch nicht auf dem Podest, dennoch blickt sie optimistisch auf die olympischen Wettkämpfe, besonders auf das Springen von der Großschanze.
„Es ist das erste Mal, dass wir von dort auch bei Olympia springen dürfen. Ich liebe die große Schanze“, freut sich Seyfarth, die im Angesicht des inzwischen gleichen Programms bei Männern und Frauen nicht an ein Karriereende denkt.
„Jetzt kommen ja erst all die Sachen, wofür wir all die Jahre gekämpft haben. Skifliegen, Vierschanzentournee – das nehme ich schon alles noch mit.“