Bei den Olympischen Winterspielen ist es während des Skispringens der nordischen Kombinierer zu einem Schreckmoment gekommen.
Olympia 2026: Schreckmoment beim Skispringen
Schockmoment für Kombinierer
Als der US-Amerikaner Benjamin Loomis gerade vom Schanzentisch losfuhr, wurde er von einem Mitarbeiter mit einem Schneebläser an der Schulter getroffen. Zu diesem Zeitpunkt war Loomis immerhin bereits 50 km/h schnell.
Olympia: „Zum Glück traf es nur meine Schulter“
„Als ich losgelassen wurde, fragte ich mich, ob er sich noch bewegen würde. Es tat nicht weh, es hinterließ nur einen Abdruck auf meinem Anzug. Zum Glück traf es nur meine Schulter. Wäre es mir ins Gesicht gefallen, wäre es eine ganz andere Geschichte gewesen“, berichtete Loomis.
Trotz des Vorfalls sprang er auf 116 Meter, weshalb auch kein Einspruch der Amerikaner folgte. „Ich nehme an, dass hier ein Kommunikationsproblem vorgelegen hat. Es ist schon etwas ärgerlich, wenn ich längst abgewinkt habe und Ben bereitsteht, aber trotzdem noch Schneebläser auf der Strecke herumstehen. Das ist echt nervig“, sagte Loomis-Trainer Emil Wilhelmsen.
Ähnlich wie Loomis war es seinem Landsmann Jason Colby in Zakopane ergangen. Der Grund dafür sind offenbar Kommunikationsprobleme. Da die Schanzenmitarbeiter nur auf die Spur und nicht auf den Schanzentisch schauen, bekommen sie ein Kommando, wann sie die Bläser wegnehmen müssen.
FIS bedauert den Zwischenfall
Aufgrund der Lautstärke der Bläser hat der Mitarbeiter den Hinweis diesmal aber überhört.
„Ein extremer Tag. Die Crew hat hervorragende Arbeit geleistet. Es ist sehr bedauerlich, dass es zu einem Zwischenfall mit Loomis kam. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert, so etwas sollte aber nicht vorkommen. Die betreffende Person hat sich bei der Jury entschuldigt, und die FIS hat sich bei den USA entschuldigt“, sagte Renndirektor Lasse Ottesen.