Ein Sprung auf der Normalschanze ist fast immer nur so gut wie die Landung. Diese bittere Erfahrung musste der deutsche Skispringer Felix Hoffmann nun bei den Olympischen Spielen machen.
Olympia: "Richtig eklig" - Hannawald leidet nach deutschem Skisprung-Patzer
Bitterer Moment für deutschen Springer
Der Medaillenaspirant zeigte von der Normalschanze (hier im LIVETICKER) zwar einen ordentlichen ersten Satz auf 100 Meter, verspielte bei der Landung aber fast schon alle Chancen auf einen Podiumsplatz. Hoffmann verlor beim Aufsetzen auf dem Schnee die Kontrolle über den rechten Ski, wofür er von den Punktrichtern prompt die Quittung erhielt.
Hannawald leidet: „Das ist gnadenlos“
Für den Tournee-Sechsten gingen eine 17,5, eine 17,0 und sogar eine 16,0 in die Wertung. Damit ließ er entscheidende Punkte liegen. „Das ist gnadenlos, die Kleinschanze ist gnadenlos“, stellte der mitleidige ARD-Experte Sven Hannawald fest.
Für Hoffmann reichte es aufgrund des Wacklers nur für den 13. Rang nach dem ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang kam er auf 102,5 Meter. Im Falle einer optimalen Landung hätte er im Kampf um die Medaillen mitreden können.
Ein paar Meter gingen allerdings auch in der Luft verloren. Hoffmann sprang bei schwierigen Bedingungen ein wenig verkrampft. „Das hat sich glaube ich richtig eklig angefühlt“, meinte Hannawald.