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Paralympics 2021: Deutsche Rollstuhlbasketballer unterliegen Australien

Rückschlag für Rollstuhlbasketballer

Die deutschen Rollstuhlbasketballer verpassen bei den Paralympics in Tokio eine weitere Überraschung knapp. Sie müssen um den Einzug ins Viertelfinale bangen.
Die deutschen Rollstuhlbasketballer müssen sich Australien geschlagen geben
Die deutschen Rollstuhlbasketballer müssen sich Australien geschlagen geben
© Imago
Die deutschen Rollstuhlbasketballer verpassen bei den Paralympics in Tokio eine weitere Überraschung knapp. Sie müssen um den Einzug ins Viertelfinale bangen.

Die deutschen Rollstuhlbasketballer haben bei den Paralympics in Tokio eine weitere Überraschung knapp verpasst. Das Team von Bundestrainer Nicolai Zeltinger verlor das dritte Spiel in der Hammergruppe B gegen den WM-Dritten Australien nach verschlafener Anfangsphase mit 53:64 (22:28) und muss um den Einzug ins Viertelfinale bangen.

Zum Erreichen dieses Minimalziels braucht es nach dem Coup gegen Weltmeister Großbritannien am Mittwoch wohl mindestens einen weiteren Sieg aus den Partien gegen Algerien (Sonntag) und den Iran (Montag). "Das war ein bisschen ärgerlich, wir haben offensiv nicht unseren besten Tag erwischt", sagte Zeltinger nach der Niederlage gegen Australien.

Bester deutscher Werfer war am Samstag Aliaksandr Halouski mit 13 Punkten, Thomas Böhme und Nico Dreimüller kamen jeweils auf elf Zähler.

Deutschland verschlief den Start, lag nach zwei Minuten mit 0:10 zurück und lief diesem Rückstand dann über die gesamte Partie hinterher. Die Rollstuhlbasketballer des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) gewannen zuletzt 1992 in Barcelona eine Medaille, in Japan soll diese Serie enden.