Die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen haben bei ihrer Medaillenmission bei den Paralympics in Paris einen krachenden Fehlstart hingelegt. Das Team um Athletensprecherin Mareike Miller verlor gegen Mitfavorit USA mit 44:73 (20:41) und konnte dabei nur im ersten Viertel auf Augenhöhe mitspielen.
Rollstuhlbasketballerinnen verpatzen Start

Folgen des verpatzten Auftakts
Schwerwiegende Folgen hat der verpatzte Auftakt allerdings nicht, in der Vorrunde wird lediglich die Setzliste für die K.o-Runde ausgespielt. Dort wird im Überkreuzvergleich mit der Parallelgruppe das Viertelfinale gespielt. Je schlechter Deutschland in der Gruppenphase abschneidet, desto schwerer dürfte der kommende Gegner sein.
Weitere Spiele in der Vorrunde
Weiter geht es am Sonntag gegen Japan (12.45 Uhr), ehe es zum Abschluss mit den Niederlanden am Montag (21.30 Uhr) gegen einen weiteren Favoriten geht. Gegen die USA war Miller mit 21 Punkten in der Bercy Arena beste Werferin.
Medaillenambitionen trotz starker Konkurrenz
Miller hatte nach Platz vier in Tokio im Vorfeld "eine Medaille" als Ziel ausgerufen. "Ich traue es unserem Team zu. Wir waren auch 2021 auf dem Niveau, um eine Medaille mitzunehmen", hatte die 34-Jährige dem SID gesagt: "Aber die Konkurrenz ist nicht weniger geworden, es kommt auf die Turnierform an. Durch die Kürzung auf acht Teams spielen nur Mannschaften auf Augenhöhe mit."