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Paralympics: Rollstuhlrugby-Team kämpft tapfer, bleibt sieglos

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Rollstuhlrugby: Deutschland wird in Paris Letzter

Die Deutschen reisen ohne Sieg aus Paris zurück in die Heimat.
Auch 23 Punkte von Josco Wilke reichen nicht zum Sieg
Auch 23 Punkte von Josco Wilke reichen nicht zum Sieg
© IMAGO/Mika Volkmann/SID/IMAGO/Mika Volkmann
SID
Die Deutschen reisen ohne Sieg aus Paris zurück in die Heimat.

Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft hat die Paralympics in Paris sieglos auf dem letzten Platz abgeschlossen. Das Team von Bundestrainer Christoph Werner verlor auch das Spiel um Platz sieben am Montagvormittag in der Arena Champs-de-Mars unweit des Eiffelturms gegen Dänemark mit 49:56. Deutschland hatte sich erstmals seit 16 Jahren wieder für die Sommerspiele qualifiziert.

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Herausragende Leistung von Josco Wilke

Josco Wilke war wie schon am Sonntag bei der Niederlage gegen Frankreich (48:54) im Halbfinale der Platzierungsrunde der beste deutsche Punktesammler, dem früheren Hockey-Talent gelangen 23 Versuche. Zum ersten Sieg in der französischen Hauptstadt reichte es dennoch nicht, wie schon im Spiel um Platz drei bei der vergangenen EM in Cardiff mussten sich die Deutschen den Dänen geschlagen geben. Deutschland hatte zuvor die Gruppenphase mit drei Niederlagen beendet.

Einzigartiges Teamkonzept

Im Rollstuhlrugby spielen Frauen und Männer gemeinsam in einem Team, die deutsche Mannschaft hat mit Mascha Mosel und Britta Kripke zwei Frauen im zwölfköpfigen Kader dabei. Rollstuhlrugby besitzt damit bei den Paralympics in Paris ein Alleinstellungsmerkmal, denn ein gemischtes Team gibt es, abgesehen von den Mixed-Wettbewerben, in keiner anderen Sommersportart, auch im olympischen Bereich nicht.

Frauenbonus als strategischer Vorteil

Einen Frauenbonus erhält ein Team, wenn eine Frau auf dem Spielfeld ist. Dann werden von der Gesamtpunktzahl, die durch die Addition der Punktewerte der Klassifizierung der einzelnen Spielerinnen und Spieler entsteht, 0,5 Zähler abgezogen.