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Paralympics: DBS mit positivem Zwischenfazit

DBS mit positivem Zwischenfazit

Bei den Winterspielen sind mehr als die Hälfte der Entscheidungen durch. Das Team D sieht sich bislang im Soll.
Anna-Lena Forster holte bislang das einzige deutsche Gold
Anna-Lena Forster holte bislang das einzige deutsche Gold
© IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/SID/Marcus Hartmann
Bei den Winterspielen sind mehr als die Hälfte der Entscheidungen durch. Das Team D sieht sich bislang im Soll.

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat bei den Paralympics trotz Rang 13 im Medaillenspiegel ein tendenziell positives Zwischenfazit gezogen.

„Besonders in der Breite haben wir zur Halbzeit der Paralympischen Winterspiele in Italien starke Ergebnisse erzielt: Die elf gewonnenen Medaillen nach fünf Wettkampftagen verteilen sich auf sieben Athletinnen und Athleten in drei Sportarten“, sagte Chef de Mission Marc Möllmann auf SID-Anfrage.

Das Team sei durch seine elf Podestplätze mit Blick auf die Gesamtzahl der Medaillen „sehr gut unterwegs“ und bleibe diesbezüglich lediglich hinter China und den USA zurück.

„Damit liegen wir auf Kurs“, betonte Möllmann: „Natürlich hätten wir uns gefreut über den ein oder anderen zusätzlichen Ausreißer nach ganz oben, sind aber zuversichtlich, dass wir in den kommenden vier Wettkampftagen weitere Ausrufezeichen setzen werden.“

Paralympics: Deutschland droht historisch schwaches Ergebnis

Mit lediglich einer Goldmedaille von Anna-Lena Forster vom Auftakttag liegt das Team D im Medaillenspiegel auf Rang 13, das bisher schwächste Ergebnis bei den 13 vorherigen Winterspielen hatte es mit nur dreimal Gold in Geilo 1980 gegeben.

Damals gab es ebenso wie 2022 in Peking jeweils mit Position sieben auch die schlechtesten Ergebnisse im Abschlussranking. Nach gutem Beginn der Spiele habe zuletzt trotz „starker Leistungen“ oft das Hundertstel- und Sekundenglück gefehlt.

„Das ist für die Sportlerinnen und Sportler absolut enttäuschend, schmerzt uns als gesamte Mannschaft und zeigt, wie eng der Kampf ums Podium geführt wird“, sagte Möllmann. Die Leistungsentwicklung im Para Sport sei „sehr dynamisch“ und steige „von Spielen zu Spielen enorm“.

Deshalb werde der DBS seinen „eingeschlagenen Weg der Professionalisierung konsequent fortsetzen und die Anstrengungen intensivieren müssen, um unsere ambitionierten Ziele künftig zu erreichen“, so der Vorstand Leistungssport.