Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat die Standorte für die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen abgesegnet. Wie das IPC nach seiner Sitzung in Bonn erklärte, sollen wie auch bei den Olympischen Spielen die Eissport-Wettbewerbe im Cluster Lyon ausgetragen werden. Der Verlegung an den Standort hatte das IOC im Juni zugestimmt.
Paralympics 2030: IPC segnet Lyon-Plan für Winterspiele ab
IPC genehmigt Paralympics-Plan
Kompakte Paralympics dank Cluster-Konzept
Die Paralympics folgen dem Beispiel, Para Eishockey und Rollstuhlcurling sollen im Eurexpo Kongresszentrum von Lyon ausgetragen werden. Zudem gibt es mit Haute-Savoie und Savoie zwei weitere Cluster. Im Gebiet Haute-Savoie, genauer gesagt in La Clusaz, werden die Sportarten Biathlon und Skilanglauf ausgetragen. Das Cluster Savoie beheimatet in Courchevel die Wettkämpfe im Ski Alpin und Snowboard.
Mit dem Plan für die Paralympics (1. bis 10. März 2030) wollen IPC und Veranstalter offenbar lange Wege zwischen den Venues wie zuletzt in Mailand und Cortina d’Ampezzo verringern. Der aktuelle Plan würde „logistische Herausforderungen verringern und das Gesamterlebnis der Spiele verbessern“, sagte Paralympics Executive Director Colleen Wrenn. Sie gratulierte den Ausrichtern unter anderem „zur Einbeziehung wichtiger Erkenntnisse aus Milano Cortina 2026“.