Biohacking und Hanfextrakt! 5 Tipps vom Experten

Biohacking und Hanfextrakt! 5 Tipps vom Experten

Der Traum von der ewigen Jugend – Biohacker wollen ihn sich erfüllen, indem sie Körper und Geist perfekt einstellen
Der Traum von der ewigen Jugend – Biohacker wollen ihn sich erfüllen, indem sie Körper und Geist perfekt einstellen
© VAAY

Heutzutage versuchen wir, unser Leben in allen Bereichen zu optimieren. Wir wollen gesund sein, fit und glücklich. Biohacking soll einen Weg dorthin ebnen. Es handelt sich um eine Philosophie, die darauf abzielt, Körper und Geist mit den richtigen Methoden, so genannten „Hacks“, auf eine erhöhte Leistungsfähigkeit zu trimmen.

Das hört sich im ersten Moment nach Spitzensport an. Essentieller Baustein des Biohacking ist neben der Bewegung aber vor allem ein gesunder Schlaf – dabei ergänzen immer mehr Menschen ihre Ruherituale und ihr Sportprogramm mit einem naturbelassenen Hanf- oder CBD-Produkt. Perfekt zum Runterkommen!

Einer, der auf das hochwertigen CBD-Produkte des Herstellers Vaay setzt, ist Andreas Breitfeld (47). Der Bayer gilt als DER deutsche Biohacking-Experte. Dabei ist ihm wichtig, dass Biohacking nicht allgemeingültig ist, sondern immer auf den jeweiligen Menschen zugeschnitten werden sollte. Universell sind für ihn allerdings die Bedeutung von Kraftsport und Schlaf.


Das sind Breitfelds Biohacking-Tipps!

1. Kraftsport gegen das vorzeitige Altern

Biohacking-Verfechter Breitfeld geht auf die 50 zu, hat aber die Leistungsfähigkeit eines Mittzwanzigers. Denn Biohacking kann insofern ein Jungbrunnen sein, als es Alterungsprozesse verlangsamt.

„Ab dem mittleren Alter ist Krafttraining eine gesundheitliche Notwendigkeit“, sagt er. „Durch das Altern baut man Muskelmasse ab. Wenn man da nicht gegensteuert, verliert man die wichtigste Stabilisierung und den Schutz des eigenen Körpers.“

Ein Blick in Breitfelds hyperbare Sauerstoffkammer. Der Biohacker probiert immer wieder neue Geräte und Methoden aus, um nicht stehen zu bleiben.
Ein Blick in Breitfelds hyperbare Sauerstoffkammer. Der Biohacker probiert immer wieder neue Geräte und Methoden aus, um nicht stehen zu bleiben.

Breitfeld hat das Biohacking für sich zum Lebensinhalt gemacht und ist ständig dabei, jede Facette zu überprüfen: Er misst seine Körperwerte, setzt technische Hilfsmittel und Hightech-Produkte ein (zum Beispiel ein Rotlicht-Paneel, ein Inhalationsgerät für „Wasser der vierten Phase“ und eine Sauerstoffkammer), um seine Biologie unter Kontrolle zu halten und zu optimieren.

Schlafsäcke für die Beine? Nein, Breitfeld steckt in Kompressionsstiefeln. Sie sollen durch Druckluft die Muskulatur regenerieren
Schlafsäcke für die Beine? Nein, Breitfeld steckt in Kompressionsstiefeln. Sie sollen durch Druckluft die Muskulatur regenerieren

Sein Sportprogramm ist aber auch für jeden Biohacking-Anfänger machbar. Es besteht aus drei- bis viermal pro Woche einer halben Stunde Gewichtestemmen nach dem morgendlichen Sonnenritual. An den anderen Tagen steht Ausdauertraining auf dem Programm. Das kann einfach Spazieren gehen sein, Joggen oder eine Runde auf dem Bike.

Wer jetzt wegen des Corona-Lockdowns im Homeoffice sitzt, kann auch zwischendurch etwas tun. Breitfeld: „Ich schnappe mir dort auf dem Weg durchs Haus ein Kettlebell-Gewicht oder eine Hantel, was gerade da ist, um noch mal einen Impuls zu setzen.“

Balsam für den Körper! Auch das tägliche Sportprogramm kann mit dem Hanfextrakt CBD bereichert und abgerundet werden. Zum Beispiel mit dem Aktiv Gel.

Die von VAAY empfohlene Routine mit dem CBD Aktiv Gel:

Körper: Beginnen Sie mit leichtem Ausdauertraining, um die Herzfrequenz zu senken (5 Minuten).

Geist: Wählen Sie eine einfache Yoga-Pose oder Dehnübung, atmen Sie bewusst und lassen Sie den Geist zu zur Ruhe kommen, während die Muskeln gedehnt werden (5 Minuten).

Schritt 1: Tragen Sie je eine erbsengroße Menge des VAAY CBD Aktiv Gels auf Arme, Beine, Schultern und Nacken auf.

Schritt 2: Massieren Sie das Gel sanft in die Haut ein. Nach ein paar Sekunden sollte eine angenehme Wärme zu spüren sein.

Schritt 3: Atmen Sie tief ein (die Zeit des Einatmens und Ausatmens ist in etwa gleich lang). Das senkt nachweislich und zuverlässig die Herzfrequenz. Der kühlende Duft des CBD Aktiv Gels wird Sie beruhigen, während die Kraft unserer speziellen Mischung aus ätherischen Ölen zu wirken beginnt.

Schritt 4: Zur Abkühlung empfehlen wir leichte Yogaübungen.


2. Abendritual mit CBD und Musikinstrument

Breitfeld sagt: „Schlaf ist lebenswichtig. Die meisten Körperprozesse, die wir mit dem Jungbleiben assoziieren, finden im Schlaf statt.“ Aber viele von uns haben aufgrund von Stress, Arbeitsdruck oder schlechten Angewohnheiten enorme Probleme, den Kopf endgültig auszuschalten.

Breitfeld empfiehlt, das eigene Schlafverhalten zu beobachten – mit Hilfe eines Smart-Ringes zur Messung von Körperdaten, einer Schlaf-App oder einfach mit Stift und Block, um morgens zu notieren, wie man sich nach dem Aufwachen fühlt.

Andreas Breitfeld: „Dann kann man anfangen, Rituale einzuschleichen, um den Abend zu perfektionieren, zum Beispiel mit Meditation, dem Spielen eines mechanischen Instrumentes oder einem Bad, um das Runterkommen und die Einschlafzeit zu verkürzen.“

Produkt-Tipp: Die Badebombe mit Lavendel und reinem CBD, um zu entspannen und schnell ins Reich der Träume einzutauchen. Wer keine Badewanne hat, kann auf das Massageöl mir Ingwer, Jojoba und CBD ausweichen und sich bei einer Massage gemeinsam mit dem Partner die nötige Bettentspannung holen.

Wichtig auch: Auf das Tablet oder Smartphone sollte man am späten Abend (spätestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen) nicht mehr starren, weil das Blaulicht anregend wirkt und uns wachhält.


3. Meditation und Sonnenlicht

Täglich zu meditieren hilft unserem Kopf und damit auch unserem Körper, weil es das Immunsystem stärkt. Schon wenige Minuten pro Tag reichen, um neue Kraft zu tanken und den Sorgen des Alltags mit mehr Gelassenheit zu begegnen.

Breitfeld erzählt, dass er dazu am Abend für eine kleine Achtsamkeitsmeditation nach draußen geht, um einen erholsamen Schlaf einzuleiten.

Am Morgen vollführt er ein anderes Ritual: „Ich stehe mit dem Sonnenaufgang auf und stelle oder setze mich zehn Minuten in die Sonne, weil die Rotlicht-Sequenzen ein ganz wichtiger Zeitgeber für unseren Organismus sind. Und danach nehme ich auch noch ein bisschen Blaulicht von der Morgensonne mit. Damit programmiere ich meine innere Uhr schon morgens für einen perfekten Abend. Wenn ich ganz wild drauf bin, setze ich vor das Sonnenlicht noch ein Eisbad.“

Wenn sich das morgendliche Sonnenritual nicht durchführen lässt, hat Andreas Breitfeld eine Alternative. Er lässt sich mit Infrarotlicht bestrahlen
Wenn sich das morgendliche Sonnenritual nicht durchführen lässt, hat Andreas Breitfeld eine Alternative. Er lässt sich mit Infrarotlicht bestrahlen

Meditieren können auch Sie: Der richtige Einstieg dazu ist das sogenannte Box Breathing.

Ins Deutsche übersetzt heißt das so viel wie „im Quadrat atmen“. Zu tun hat das mit der Dauer der einzelnen Schritte, nämlich je vier Sekunden.

Wichtig: Die Umgebung sollte dazu stressfrei, störungsfrei und ruhig sein. Dann auf einen bequemen Stuhl setzen, aufrecht halten und die Hände entspannt mit den Handflächen nach oben in den Schoß legen.

  1. Ausatmen: Atmen Sie langsam aus, bis der ganze Sauerstoff aus der Lunge herausgeströmt ist. Konzentrieren Sie sich ganz bewusst auf das, was passiert.
  2. Einatmen: Atmen Sie nun langsam tief durch die Nase ein und zählen sie dabei im Kopf bis VIER, bis die Lunge sich wieder gefüllt hat.
  3. Halten: Halten Sie die Luft nun in sich und zählen Sie erneut bis VIER.
  4. Ausatmen: Atmen Sie durch den Mund für ebenfalls VIER Sekunden aus. Man kann dabei schön spüren, wie die Luft entweicht.
  5. Halten: Halten Sie nun erneut den Atem für weitere VIER Sekunden an, bevor der Vorgang wiederholt wird.

Wer am Anfang Probleme mit der Dauer hat oder sogar einen kleinen Schwindel verspürt, kann beruhigt sein. Mit ein wenig Übung verschwindet der sehr schnell.

Das Tolle am Box Breathing: Es senkt den Blutdruck und lässt den Stress ganz schnell verfliegen. Fünf Minuten pro Tag reichen schon.

Übrigens: Auch Meditieren per kostenloser App (z.B. Oak) geht. Wenn es Ihnen schwerfällt, ohne Anleitung die Seele baumeln zu lassen, kann Sie Ihr Smartphone durch die Routine führen.


4. Fast Food vermeiden und selbst kochen

Schon mal von Intervall-Fasten gehört? Wenn man sich bei der Aufnahme von Nahrung auf ein Zeitfenster von sechs bis acht Stunden konzentriert, kann der Körper in der restlichen Zeit entgiften und regenerieren.

Das mag hart klingen, ist aber nicht schwer, wenn man das richtige Intervall für sich findet. Zwischen 19 und 11 Uhr nichts zu essen, ist für viele im täglichen Leben leicht machbar und gibt unserem Verdauungssystem die nötige Ruhepause.

Breitfeld treibt das Intervall-Fasten mit „One Meal a Day“ auf die Spitze. Heißt für ihn: „Aus sozialkompatiblen Gründen esse ich nur abends, weil dann meine Kinder und meine Partnerin dabei sind. Gemeinsam essen und reden macht einfach mehr Spaß. Gegessen wird bei uns übrigens etwa drei Stunden vor dem Zubettgehen, denn ein voller Bauch schläft nicht gut.“

Und im Hause eines Biohackers gibt es natürlich Biokost!

Breitfeld schwört darauf, selbst zu kochen: „Nahrung sollte echt sein und biologisch. Nichts, was raffiniert wurde, kein Convenience- oder Fast Food und so ein Mist, wo Sachen drin sind, die das Essen nicht braucht, sondern bloß der Chemiekonzern, der dahintersteckt. Also biologisch essen, so lokal wie möglich und mit Proteinen aus gut gehaltenen tierischen Quellen!“

Zwei zusätzliche Sachen gönnt sich der Biohacker aber: Nach dem Morgenritual gibt es ein großes Glas lauwarmes Wasser „mit einem Schuss hochwertigem Steinsalz, um die Produktion der Hormone an den Nebennieren etwas anzukurbeln.“ Und gegen 11 Uhr holt sich Breitfeld mit einem sogenannten Bulletproof Coffee (zu deutsch: kugelsicherer Kaffee) eine Ladung Extra-Energie.


5. Kann Biohacking heilen?

Der Mann, der vor wenigen Jahren noch am Ende war, ruht heute in sich. Er hat die Verantwortung für seine eigene Gesundheit übernommen, sagt Breitfeld. Biohacking ist kein Jungbrunnen und keine Wunderheilung.

„Aber wenn man zum Beispiel gesundheitliche Probleme hat, kann man in Zusammenarbeit mit einem Team auch Heilungsprozesse beschleunigen. Ein guter Arzt muss so was begleiten“, sagt Breitfeld. „Für mich hat es funktioniert. Weil es einen Riesenunterschied gemacht hat, 20 Jahre wie ein Rockstar gelebt zu haben und im Eimer zu sein und dann in so kurzer Zeit alles wieder unter Kontrolle zu kriegen.“


Rockstar-Leben, Burnout! Das ist Andreas Breitfeld

Breitfeld ist Deutschlands berühmtester Biohacker. Er hat die Selbstoptimierung zu seinem Beruf gemacht, führt in München sein eigenes Biohacking-Lab und moderiert einen Podcast.

Der Weg dorthin war allerdings mehr als steinig. Er beginnt mit einer tiefen Krise.

Meditation im Schneidersitz! Breitfeld ist 47 Jahre alt, seinem Körper sieht man das nicht an. Sein Körperfettanteil liegt bei nur sechs Prozent
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Breitfeld ist 42 Jahre alt, als er nach 20 Jahren als Fitnessredakteur, einem Leben auf der Überholspur und mit mehr als 200.000 Flugmeilen in den Knochen zusammenbricht. Er erzählt: „Ich saß auf einer Insel in Thailand und musste feststellen, dass das Glas leer war. Es war ein kompletter Burnout. Und auch der Körper war am Ende. Ich war lebensmüde, wollte gehen.“

Doch seine Freundin lässt ihn nicht „gehen“. Sie hilft Breitfeld, sich aufzuraffen. Er lernt seinen Organismus wieder kennen, lässt sich von dem Buch „Der 4-Stunden-Körper“ von Tim Ferriss inspirieren – und pflegt sich aus eigener Kraft gesund.

„Ich komme also eigentlich aus dem Bedürfnis heraus, mir selber zu helfen, zum Biohacking. Ich habe es geschafft, innerhalb von sieben Monaten wieder eine vernünftige Arbeitsleistung hinzukriegen, und bin auf dem Thema hängen geblieben“, erzählt Breitfeld.

Wer auch wie Andreas Breitfeld (@breitfeld_biohacking) das Hanfextrakt in die tägliche Routine integrieren will, findet im Online-Shop von Vaay eine Vielzahl an Hanf- und CBD-Produkten zum Relaxen, Recovern und Schlafen.