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EPT London gestartet

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EPT London gestartet

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EPT London gestartet

EPT London gestartet

Seit 18 Jahren ist London fester Bestandteil der European Poker Tour. Die High Roller eröffneten nun die 2022er Turnierwoche.
High Roller Christoph Vogelsang
High Roller Christoph Vogelsang
© Pokernews

Wer aktuell im Londoner Hilton on Park Lane ein Zimmer buchen möchte, wird mit Preisen von €530/Nacht konfrontiert. Im krisengeschüttelten Großbritannien galoppieren die Preise eher noch schneller in die Höhe als im restlichen Europa. Um die Hotelrechnung bezahlen zu können, ist es ausgesprochen hilfreich, ein Turnier der European Poker Tour zu gewinnen, die momentan im besagten Hotel ausgetragen wird.

Wer ohne Qualifikationshürden den direkten Sprung in die Events bewerkstelligen will, muss allerdings tiefe Taschen haben.

Den Auftakt machen die High Roller mit einem £25.000 Ein-Tages-Turnier. Und mehr als 30 Spieler waren auch tatsächlich nicht zu motivieren, sich dem schnellen Format zu stellen. Bei fünf bezahlten Plätzen siegte am Ende der Amerikaner Bryan Kaverman für £273,710.

Byron Kaverman
Byron Kaverman

„Wir sehen uns morgen“, verabschiedete sich Kaverman aus der Runde. Der Fingerzeig galt dem Starttag des teuersten Turniers der EPT London, dem £50.000 Super High Roller. Auch hier hielt sich der Zuspruch in Grenzen, allerdings sind die Registrierungsmöglichkeiten noch bis zum Start von Tag 2 (heute) gegeben. Von 30 gestarteten Spielern waren am Ende von Tag 1 noch 16 im Rennen. Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen derzeit nur noch auf Christoph Vogelsang (Bild oben), da mit Ole Schemion der zweite deutsche Vertreter bereits ausgeschieden ist. Dafür sind die Chancen von Vogelsang ausgesprochen gut, er liegt knapp hinter Chipleader Ben Heath (918.000 Chips) auf Rang 2 (843.000 Chips).

Als ausgeschiedener Spieler besteht die unlimitierte Möglichkeit des £50.000-Wiedereinstiegs, dem sogenannten Rebuy. Davon machte u.a. Timothy Adams schnell Gebrauch, der mit einem Full House gegen ein höheres Full schnell an den Rails stand.

Für High Roller dieses Kalibers sind übrigens Hotelpreise von €530/Nacht das geringste Problem...